vergrößernverkleinern
BMW Sauber's German driver Nick Heidfeld
2009 fuhr Nick Heidfeld noch für BMW Sauber in der Formel 1 © Getty Images

Für den Motorsportdirektor Jens Marquardt passt die Formel 1 derzeit nicht in die BMW-Strategie. Schwerpunkte sollen in naher Zukunft die DTM und Elektrofahrzeuge sein.

BMW-Motorsportdirektor Jens Marquardt hat eine Rückkehr seiner Marke in die Formel 1 vorerst ausgeschlossen.

"In unsere Strategie passt die Formel 1 gerade nicht rein", sagte der 49-Jährige den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Zuletzt war BMW 2009 in der Formel 1 gestartet. 
Der Motorsport grundsätzlich sei für BMW sehr wichtig, das Unternehmen wolle sich aber auf die DTM konzentrieren und zudem einen Schwerpunkt auf Elektrofahrzeuge legen. Mit großem Interesse beobachte er deshalb die Entwicklungen in der Formel E.

Marquardt kündigte zudem an, bis 2019 die DTM und die japanische Serie Super GT verzahnen zu wollen. Ziel sei es, einen Super-Touren-Champion auszufahren. Dabei sollen DTM-Fahrer und Super-GT-Fahrer in einem oder zwei Rennen gegeneinander antreten. "Das wäre dann so etwas wie die Champions League der Tourenwagen", sagte Marquardt.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel