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F1 Grand Prix of Japan - Qualifying
Jenson Button beklagt die zu seltenen Dopingproben © Getty Images

Jenson Button ist mit der Frequenz der Dopingproben in der Formel 1 nicht einverstanden. Er appelliert an die WADA, und macht auf eine Regeländerung aufmerksam.

Der frühere Formel-1-Weltmeister Jenson Button (England) hat die aus seiner Sicht unzureichenden Doping-Kontrollen in der Königsklasse des Motorsports angeprangert. "Ich wurde in diesem Jahr nicht getestet, und ich weiß nicht, ob es bei einem meiner Kollegen in letzter Zeit der Fall war", sagte Button der englischen Sun.

Der McLaren-Pilot habe "seit drei oder vier Jahren keine Zufallskontrolle mehr absolvieren müssen. Es gab mal Urinproben nach den Rennen, aber das wird jetzt auch nicht mehr gemacht."

Button hält die Formel 1 grundsätzlich für sauber, wünscht sich aber engmaschigere Tests, allein um den Aufwand für die Fahrer zu rechtfertigen. 

"Geld- und Zeitverschwendung"

"Wir müssen der WADA (Welt-Anti-Doping-Agentur, die Red.) jeden Tag unseren Aufenthaltsort mitteilen", sagte der 36-Jährige, "dann sollte man uns auch testen. Sonst ist es Geld- und Zeitverschwendung."

Derzeit kenne Button keine Substanz, "die einem Rennfahrer wirklich weiterhilft". Angesichts der Änderungen des Aerodynamik-Reglements zur kommenden Saison werde der Sport aber körperlich anstrengender.

"Sie sollten dann also nach Fahrern suchen, die auf diese Weise an Muskelaufbau interessiert sind", sagte Button.

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