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Nico Rosberg (r.) setzt im Rennen auf die Startschwäche seines Teamkollegen Lewis Hamilton (l.) © Getty Images

Nico Rosberg spielt nach Startplatz zwei in Austin auf die Startschwäche von Lewis Hamilton an. Sebastian Vettel setzt auf Ferraris Rennpace. Die Stimmen.

Für WM-Spitzenreiter Nico Rosberg hat es im Qualifying in Austin nur zum zweiten Startplatz gereicht.

Doch dem Mercedes-Piloten bereitet das offenbar wenig Sorgen. Rosberg setzt im Rennen (ab 20.45 Uhr im LIVETICKER) auf den Start, bei dem sein Teamkollege Lewis Hamilton zuletzt öfter einmal Probleme hatte.

Ferrari-Pilot Sebastian Vettel musste sich dagegen mit einem enttäuschenden sechsten Rang zufrieden geben. Für das Rennen ist der viermalige Weltmeister dennoch optimistisch, da die Pace von Ferrari bei den Longruns besser war.

SPORT1 fasst die Stimmen von RTLSky und der Pressekonferenz zusammen.

Lewis Hamilton (Mercedes), Startplatz 1: "Ich fühle mich großartig. Es ist meine erste Pole hier, nachdem ich es viele Jahre vergeblich versucht habe. Ich bin sehr, sehr glücklich. Ich konnte die Fans jubeln hören, als ich über die Linie gefahren bin. Ich werde mich bestmöglich für morgen vorbereiten. Ich habe das ganze Wochenende an meiner Starts gefeilt. Ich habe am gesamten Wochenende Starts geübt, also habe ich für morgen ein gutes Gefühl."

Nico Rosberg (Mercedes), Startplatz 2: "Es hat heute leider nicht sein sollen. Ansonsten ist aber eigentlich alles im Qualifying gut gelaufen. Ich fühlte mich wohl und habe ein paar gute Runden rausgehauen. Lewis war einfach schneller, im ersten Sektor hat er es rausgeholt. Das ist schade, aber wie wir dieses Jahr schon öfter gesehen haben, bedeutet das Qualifying nicht allzu viel. Von Startplatz zwei habe ich immer noch eine großartige Chance auf den Sieg morgen."

Daniel Ricciardo (Red Bull), Startplatz 3: "Hoffentlich bringt mir unsere Reifen-Strategie morgen die nötige Power vom Start weg. Ich glaube, wir haben eine gute Chance im Rennen. Max wollte auf den Soft gehen, ich war glücklich mit dem Supersoft. Ich fühlte mich gestern auf dem Longrun etwas wohler auf ihm, darum hab ich ihn gewählt. Hoffentlich komm ich dadurch etwas besser vom Start weg. Wir werden sehen."

Sebastian Vettel (Ferrari), Startplatz 6: "Wir sind ein bisschen weit hinten dran auf einer Runde. Bei den Longruns sind wir besser. Ich glaube, es gibt nicht unbedingt einen Sektor oder eine Kurve, die heraussticht. Ich denke, sie (die Red Bull, Anm. d. Red.) kommen an diesem Wochenende einfach insgesamt besser zurecht als wir. Wir scheinen noch nicht so recht in Gang zu kommen. Aber das Rennen ist erst morgen."

Nico Hülkenberg (Force India, Startplatz 7): "Ich habe mich hier seit der 1. Runde sehr wohl gefühlt und bin eins mit dem Auto. Ich glaube, das hat sich jetzt im Qualifying gut widergespiegelt. Von daher bin ich sehr zufrieden."

Pascal Wehrlein (Manor, Startplatz 20): "Es war wieder ein schwieriges Wochenende für uns. Im 1. Training bin ich nicht gefahren, im 3. Training habe ich einen Fehler gemacht. Die Vorbereitung war also nicht gut. Wir wussten, dass die Strecke uns nicht so passt, hier gibt es viele schnelle Kurven. Immerhin sind wir in Schlagdistanz zu Sauber. Hoffentlich können wir morgen beide Sauber hinter uns halten."

Toto Wolff (Mercedes-Motorsportchef): "Er (Hamilton, Anm. der Red.) hat noch einmal richtig zugelegt und war im letzten Sektor sehr schnell. Sie haben sich insgesamt beide wieder zu einer Höchstleistung gepusht - das sieht man auch an dem Abstand zu Red Bull. Der Vorsprung im Qualifying ist größer als wir erwartet hatten. Das war am Ende halt wieder eine Hamilton-Runde. Jetzt wollen wir ihnen einfach nur zwei haltbare Autos geben. Das klappte im Qualifying zumindest zu 99 Prozent."

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