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F1 Grand Prix of USA
Lewis Hamilton fuhr in Austin seinen siebten Saisonsieg ein © Getty Images

Wenige Wochen nach seinen irritierenden Aussagen über Motoren-Probleme plagen Lewis Hamilton trotz seines Sieges in Austin erneut Sorgen. Mercedes widerspricht.

50. Sieg der Karriere, WM-Kampf offen gehalten: Eigentlich hätte Lewis Hamilton nach seinem Triumph beim Großen Preis der Formel 1 in Austin rundum zufrieden sein müssen.

Doch der Brite sinnierte und sprach über erneute Probleme an seinem Mercedes, die nach Angabe seiner Vorgesetzten jedoch gar nicht vorhanden waren.

"Wir hatten im Qualifying gestern ein Problem. Deshalb bin ich heute mit weniger Leistung gefahren als Nico. Das hätte mich fast zwei Sekunden gekostet", sagte Hamilton.

Wolff widerspricht Hamilton klar

Doch Toto Wolff widersprach seinem Fahrer. "Er hatte nicht weniger Leistung. Er hatte den gleichen Speed, seine Fahrleistung hat heute den Unterschied gemacht", betonte der Motorsportchef der Silberpfeile.

Auch Niki Lauda äußerte sich eindeutig. "Er hat gewonnen. Einfach und gut gewonnen. Er hatte kein Problem. Man hat es ja auch bewiesen. Seine Ängste rund um den Motor sind verflossen", behauptete der Österreicher.

Hamilton gibt Angst zu

Doch dem war nicht so. Hamilton machte die Unzuverlässigkeit seines Boliden über die gesamte Renndistanz zu schaffen.

"Das ganze Rennen über sind meine Gedanken um die Zuverlässigkeitsprobleme gekreist", gab der Weltmeister der vergangenen beiden Jahre zu und ergänzte erleichtert: "Ich hatte Angst, dass das gleiche passiert wie in Malaysia, dass ich wieder dieses Geräusch höre. Ich bin so dankbar, dass es das Auto ins Ziel geschafft hat."

Hintergrund von Hamiltons Sorgen ist sein Ausfall in Malaysia. Damals musste er sein Auto wegen eines Motorschadens in Führung liegend abstellen. Daraufhin hatte der 31-Jährige mit Verschwörungstheorien für Wirbel gesorgt.

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