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Formel 1
Der Verkauf der Formel 1 an Liberty Media wird unter die Lupe genommen. © Getty Images

Geht es beim geplanten Verkauf der Formel 1 an den US-Konzern Liberty Media mit rechten Dingen zu? Das prüft nun die britische Kartellrechtsbehörde CMA.

Der geplante Verkauf der Formel 1 an den US-Konzern Liberty Media hat die britische Kartellrechtsbehörde Competition and Markets Authority (CMA) auf den Plan gerufen.

Die Wettbewerbshüter kündigten am Montagabend eine Prüfung der Transaktion an, die Anfang September eingeleitet worden war.

Bis zum 21. November will die CMA ermitteln, ob gegen geltendes Kartellrecht verstoßen wurde und sich daraus Wettbewerbsnachteile für den Standort Großbritannien ergeben. Allerdings soll erst bis zum 5. Januar 2017 entschieden werden, ob es zu einer offiziellen Untersuchung kommt.

Liberty Media hatte Anfang September in einem ersten Schritt rund vier Milliarden Euro an den bisherigen Formel-1-Hauptgesellschafter CVC überwiesen. Inklusive der Übernahme aller Schulden soll der Kauf umgerechnet mehr als sieben Milliarden Euro schwer sein.

Liberty zeigt sich seither immer wieder an den Rennstrecken und arbeitet hinter den Kulissen an der Zukunft der Formel 1. Perfekt ist der Deal allerdings erst, wenn neben dem Automobil-Weltverband FIA auch das europäische Kartellamt seine Zustimmung gegeben hat.

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