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Lewis Hamilton bringt sich vor dem WM-Showdown in Stellung © Getty Images

Pole-Setter Lewis Hamilton sieht vor dem finalen WM-Showdown in Abu Dhabi Schwächen bei Rivale Rosberg. Bei der Konkurrenz ärgert man sich über vertane Chancen.

Im letzten Qualifying vor dem Titel-Showdown in Abu Dhabi hat Lewis Hamilton die Nase vorn. Der Mercedes-Pilot nutzt anschließend die Chance und stichelt gegen Titelrivale Nico Rosberg. Der Deutsche sieht dagegen eine ausgezeichnete Ausgangsposition und lässt sich offenbar durch nichts aus der Ruhe bringen.

Bei Red Bull und Ferrari ärgert man sich über vertane Chancen.

SPORT1 fasst die Stimmen von RTLSky und der Pressekonferenz zusammen.

Lewis Hamilton (Mercedes), Startplatz 1: "Ich kann nicht glauben, dass ich 61 Poles habe. Das sind nur vier weniger als Ayrton. Nico hat einige Fehler gemacht, ich dagegen nicht. Es war bislang ein großartiges Wochenende. Es war seltsam zu wissen, dass es die letzten Trainingssitzungen oder das letzte Qualifying mit dem Auto sein würde, das so unglaublich war. Man weiß nicht, wann man je wieder so ein Auto fahren wird."

Nico Rosberg (Mercedes), Startplatz 2: "Heute hat es leider nicht gereicht, um Lewis zu knacken. Seine Zeit wäre für mich nicht möglich gewesen. Ich muss das so akzeptieren. Von Rang zwei gibt es trotzdem noch ein paar Chancen für morgen. Ich würde das Jahr ganz gerne mit einem Sieg beenden. Ich werde es versuchen."

Daniel Ricciardo (Red Bull), Startplatz 3: "Wie wir das schon vorhergesehen haben, konnte Mercedes im Qualifying heute noch mehr herausholen. Im Rennen könnte es wieder zu unseren Gunsten umschlagen, daher wollten wir auch etwas anderes ausprobieren mit dem Supersoft. Gestern waren wir stark auf dem Longrun, das könnte morgen ein Spaß werden."

Max Verstappen (Red Bull), Startplatz 6: "Ich habe mich in der gleichen Kurve zwei Mal verbremst. Sonst ist es ganz gut gelaufen. Das gehört im Qualifying manchmal eben dazu. Den Bremspunkt zu finden ist nicht immer ganz so einfach. Der sechste Platz ist natürlich nicht ideal."

Sebastian Vettel (Ferrari), Startplatz 5"Wir haben uns ein bisschen schwer getan. Das Auto war gut und auch schnell, aber es war schwierig, es auf eine Runde zusammenzubringen. Das Qualifying hätte noch ein bisschen weitergehen können. Wir waren vielleicht einen Tick zu aggressiv fürs Qualifying und deswegen kam es immer mehr zu uns, aber es war einfach zu spät."

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Toto Wolff (Mercedes-Motorsportchef): "Lewis war in seiner eigenen Liga. Die Pole ist schon sehr verdient. Wir halten die Fahrer jetzt aus allem möglichst heraus, haben im Marketing alles auf das Mindeste heruntergefahren. Ich erlebe Nico sehr ruhig und fokussiert. Er zieht sein Ding durch. Vielleicht kommt unterbewusst das letzten Quäntchen Risiko nicht heraus, weil er es nicht braucht. Man spürt die Anspannung. Morgen wird es in der ersten Kurve hochinteressant."

Niki Lauda (Mercedes Aufsichtsrat): "Das war eine unglaubliche Runde von Lewis, das zeigt sein pures Talent, er hat auf seine unverwechselbar aggressive Art und Weise angegriffen und eine super Runde gedreht. Keiner kann mit diesem Auto hier schneller fahren. Für mich ist das Wichtigste, dass zwei Mercedes vorne stehen. Mal schauen, wie es morgen läuft, das Rennen ist noch lang und es kann viel passieren."

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