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McLaren bezieht seine Motoren in der Formel 1 von Honda
McLaren bezieht seine Motoren in der Formel 1 von Honda © Getty Images

Im Zoff um seinen schwächelnden Motor geht Honda auf Kuschelkurs mit McLaren und gelobt Besserung. In den Tests in Barcelona hatte der Motor versagt.

Der heftig kritisierte Motorenhersteller Honda hat angesichts der jüngsten Trennungsgerüchte seine enge Bindung zum Formel-1-Rennstall McLaren unterstrichen. "Natürlich wären wir gerne in einer anderen Situation. Aber wir stehen noch immer zu 100 Prozent zu unserer Zukunft in diesem Sport und zur Zusammenarbeit mit McLaren", sagte Hondas Rennleiter Yusuke Hasegawa dem Fachmagazin Autosport.

Das angespannte Verhältnis zwischen dem Traditionsrennstall und den Japanern wird kurz vor dem WM-Auftakt in Melbourne am 26. März auf eine harte Probe gestellt. Nach den geradezu desaströs verlaufenen Testfahrten in Barcelona soll McLaren laut übereinstimmenden Medienberichten bei Mercedes wegen einer Wiederaufnahme der Motorenpartnerschaft ab der Saison 2018 angefragt haben.

Honda-Motor ungenügend

Bei den Tests in Spanien war zuletzt deutlich geworden, dass Honda dem früheren Weltmeisterteam auch zu Beginn des dritten Jahres der Zusammenarbeit keinen wettbewerbsfähigen Antrieb erstellt hat. Die Power Unit aus Verbrennungs- und Elektromotor hatte große Probleme mit der Zuverlässigkeit, zudem war auch die Geschwindigkeit nicht zufriedenstellend.

Man habe dennoch wertvolle Daten sammeln können, sagte Hasegawa nun: "Und wir haben schon in Barcelona effektive Gegenmaßnahmen eingeleitet. Wir glauben an diese Partnerschaft, genau wie McLaren. Das ist kein kurzfristig angelegtes Projekt."

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