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F1 Grand Prix of Bahrain - Practice
Sebastian Vettel dominierte das Training in Bahrain © Getty Images

Der Ferrari-Star setzt am ersten Trainingstag zum GP von Bahrain eine erste Duftmarke - hat aber auch Probleme mit seinem Auto. Lewis Hamilton fährt hinterher.

Technische Probleme an seinem Ferrari haben Sebastian Vettel im zweiten Freien Training zum Großen Preis von Bahrain am Ostersonntag (ab 17 Uhr im LIVETICKER) nur kurz ausgebremst.

Der 29-Jährige fuhr bei Temperaturen von über 30 Grad in der Wüste von Sakhir in 1:31,310 Minuten die schnellste Zeit und machte dadurch den Ferrari-Fans für das Qualifying am Samstag (ab 17 Uhr im LIVETICKER) Hoffnungen auf die Pole-Position.

Hinter Vettel landeten auf dem 5,412 km langen Kurs unter Flutlicht Mercedes-Pilot Valtteri Bottas (1:31,351) und der Australier Daniel Ricciardo (1:31,376) im Red Bull. Lewis Hamilton musste sich im zweiten Silberpfeil mit Rang fünf begnügen (1:31,594).

Sorgen bereitete Vettel allerdings, dass sein Ferrari zwischenzeitlich komplett den Geist aufgegeben hatte. Schon im ersten Freien Training war am Wagen seines Teamkollegen Kimi Räikkönen (37) der Motor kaputt gegangen.

Rund 40 Minuten vor Schluss des zweiten Trainings rollte dann plötzlich Vettel aus. Die Stromversorgung des Autos war offenbar schlagartig gekappt worden. Der Heppenheimer schaffte es gerade noch, per Notknopf das Getriebe in Neutralstellung zu bekommen. Streckenposten schoben den Ferrari dann bis kurz vor die Boxengasse, wodurch die Mannschaft sofort mit der Reparatur beginnen konnte und Vettel so 15 Minuten später schon wieder fahren konnte. 

"Es muss einen elektronischen Defekt gegeben haben. Denn auf einmal gingen sämtliche Lichter aus. Wir wissen noch nicht, was da los war", sagte Vettel und vermutete einen Kurzschluss: "Auf einmal war das Auto aus." Trotzdem fühle sich der Wagen "gut an, aber da geht noch mehr. Und das müssen wir jetzt rauskitzeln", sagte er. Im Kampf um den Titel liegen Vettel und Hamilton nach zwei Rennen mit jeweils 43 Punkten gleichauf.

Pascal Wehrlein hatte bei seinem Comeback nach Verletzungspause noch zu kämpfen, der 22-Jährige musste sich mit Rang 19 (1:34,117) begnügen. Nico Hülkenberg (29) landete in seinem Renault auf Platz sechs (1:31,883).

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