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F1 Grand Prix of China - Practice
Am Freitag konnte wegen Smogs in Schanhgai kaum gefahren werden © Getty Images

Sollte am Sonntag in Schanghai wieder Smog herrschen, plant die FIA offenbar im Notfall einen Polizei-Einsatz. Das ist aber nicht die einzige Alternative.

Der Automobil-Weltverband FIA arbeitet offenbar an einem Plan B, um die Durchführung des Grand Prix von China wie geplant auch unter widrigen Bedingungen zu gewährleisten.

Sollte der Rettungshubschrauber wegen des Smogs in Shanghai wieder nicht starten können, prüft die FIA laut eines Berichts des Fachmagazins motorsport.com, ob ein Unfallopfer per Krankenwagen mit einer Polizei-Eskorte wie vorgeschrieben in 20 Minuten ins anvisierte Krankenhaus gebracht werden könnte.

Zudem sollen Vorbereitungen getroffen werden, ein näher an der Strecke gelegenes Krankenhaus mit dem notwendigen neurologischen Equipment auszustatten. Dann könnte das Rennen auch gefahren werden, sollte das Wetter keinen Hubschrauber-Einsatz zulassen.

Am Freitag während des freien Trainings hätte der Helikopter im Falle eines Unfalls zwar an der Strecke abheben können, doch der Smog in der Mega-City Shanghai machte eine Landung im 38 km entfernten Krankenhaus unmöglich.

Zudem erwartet die FIA laut Wetterprognose am Sonntag zwar wieder Regen, allerdings soll aufkommender Wind für eine dickere Wolkendecke sorgen. Das soll dann - im Gegensatz zum Freitag - eine bessere Sicht der Hubschrauberpiloten garantieren.

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