vergrößernverkleinern
F1 Grand Prix of Monaco - Practice
Toto Wolff verteidigt Lewis Hamilton gegen die Kritiker © Getty Images

Toto Wolff ist nach dem Qualifying in Silverstone auf 180 und schießt gegen Haas-Pilot Romain Grosjean, der sich über Hamilton beschwert hat.

Mercedes-Teamchef Toto Wolff hat nach dem Qualifying mit Romain Grosjean und den Kritikern von Lewis Hamilton abgerechnet.

Haas-Pilot Grosjean hatte sich via Funk über Hamilton beschwert. Der Brite hätte ihn blockiert und seine schnelle Runde zerstört. Ich weiß, dass es vorne um die WM geht. Aber wir kämpfen genauso hart und ich wurde behindert. Wenn es ein anderer Fahrer gewesen wäre, hätte es vielleicht eine Strafe gegeben. Es fühlt sich an, als wenn es zwei Arten von Entscheidungen gibt", polterte der Franzose in Richtung des Mercedes Piloten.

Für Wolff ein Unding: "Es gibt einfach welche, die immer meckern. Grosjean sollte sich einfach mal seine Statistik anschauen. Er sollte froh sein, dass er überhaupt Formel 1 fahren darf."

Kritik an Horner

Anschließend knöpft sich Wolff die Hamilton-Kritiker vor, die den Briten vorgehalten hatten, weil er das Live-Event in London geschwänzt und stattdessen lieber einen Kurz-Urlaub eingelegt hatte.

"Mein Führungsstil ist es, gewisse Freiheiten zu geben. Es war mit mir abgesprochen, dass er nicht kommt und es war okay für mich. Wenn aber wirklich einige Leute meinen, dass sie den Mann, der bald Michael Schumachers Pole-Rekord brechen wird, für seine Art kritisieren müssen, wie er sich vorbereitet, dann ist das eine Beleidigung", polterte Wolff.

Dabei nahm er sich gleich auch noch Red-Bull-Chef Christian Horner vor: " Natürlich, wenn man die Frage in die Richtung dreht, dass ausgerechnet der Superstar nicht da ist, gibt es Unmutsäußerungen. Derjenige, der angesprochen hat, dass 19 von 20 Fahrern da sind, war Christian. Und er ist ja bekannt dafür, dass er Unruhe stiften will."

Abschließend verwies der Österreicher die Gerüchte, dass es Streit zwischen Hamilton und Mercedes gibt, ins Reich der Fabeln: "Anzunehmen, dass es irgendwelche Probleme zwischen Lewis und dem Team oder Lewis und mir gibt, ist absoluter Müll."

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel