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Sebastian Vettel startet in Malaysia vom letzten Platz
Sebastian Vettel startet in Malaysia vom letzten Platz © Getty Images

Ferrari entscheidet sich in das Auto von Sebastian Vettel vor dem Rennen neue Antriebsteile einzubauen. Auch die Ursache für Vettels Probleme im Qualifying ist wohl klar.

Der Formel-1-Rennstall Ferrari hat aus Sebastian Vettels Rückschlag im Qualifying von Malaysia wie erwartet Vorteile für den weiteren Verlauf der Saison gezogen.

Die Scuderia baute vor dem Rennen am Sonntag (ab 9 Uhr im LIVETICKER) im Auto des 30-Jährigen einen neuen Verbrennungsmotor, einen neuen Turbolader und eine neue Energierückgewinnungseinheit (MGU-H) ein, es handelte sich jeweils um das fünfte Bauteil der laufenden Saison.

Nur vier Elemente pro Jahr sind erlaubt, Vettel kassierte daher eine Startplatzstrafe von 20 Plätzen. Da der Heppenheimer nach seinen Motorproblemen im Qualifying aber ohnehin vom Ende des Feldes starten muss, hat die Strafe für ihn keine Auswirkungen.

Dafür ist es in den weiteren fünf Saisonrennen nun unwahrscheinlich, dass Vettel noch einmal unerlaubt neue Teile verwenden muss, Sanktionen dürfte er in diesem Jahr eher nicht mehr kassieren.

Sein Rivale Lewis Hamilton, der beim Großen Preis von Malaysia von der Pole Position startet, muss dagegen durchaus noch mit Startplatz-Strafen rechnen. Bei Verbrennungsmotor, Turbolader und MGU-H steht der Mercedes-Pilot jeweils bei der vierten und damit letzten erlaubten Einheit. Hamilton geht mit 28 WM-Punkten Vorsprung auf Vettel in das Rennen auf dem Sepang International Circuit.

Indes hat Ferrari die Ursache für Vettels Probleme am Samstag wohl gefunden. Nach Informationen des Fachportals Motorsport.com handelte es sich um ein gebrochenes Kleinteil, das den Luftfluss im Verbrennungsmotor beeinflusst. Vettel hatte im Qualifying keine gezeitete Runde fahren können.

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