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Zwischen 2007 und 2010 traten Sebastian Vettel (r.) und Robert Kubica (l.) in der Formel 1 gegeneinander an
Zwischen 2007 und 2010 traten Sebastian Vettel (r.) und Robert Kubica (l.) in der Formel 1 gegeneinander an © Getty Images

Robert Kubica möchte zurück in die Formel 1 und hat gute Chancen. Sebastian Vettel äußert sich kritisch zu den Comeback-Plänen seines einstigen Kontrahenten.

Bereits seit 2010 fährt Robert Kubica nicht mehr in der Formel 1. Dennoch pocht der 32-Jährige auf ein Comeback in der Königsklasse.

Sein Wunsch wird sich aller Voraussicht nach auch erfüllen. Denn der Pole gilt als heißer Anwärter auf das zweite Cockpit von Williams.

Vettel: Kubica-Unfall tragisch

Sein einstiger Kontrahent Sebastian Vettel zeigte sich über dessen Pläne allerdings verwundert.

"Ich glaube, es ist sehr tragisch, was damals mit ihm passiert ist", äußerte sich der vierfache Weltmeister in der Schweizer Tageszeitung SonntagsBlick über Kubicas Unfall vor knapp sieben Jahren, übte jedoch auch Kritik: "Er galt als zukünftiger Champion. Ich verstehe allerdings nicht, warum er jetzt auf ein Comeback drängt."

Kubica zog sich bei der am 6. Februar 2011 stattfindenden Ronde di Andora in Italien schwere Handverletzungen zu. Im Zuge dessen fiel er lange aus und zählte zu den unglücklich Gescheiterten.

"Schade für jüngere Fahrer"

Vettel ist zwar der Meinung, dass "es sicher eine schöne Geschichte" für ihn sei: "Andererseits wäre es schade für jüngere Fahrer, denen er ein Cockpit wegnehmen würde."

Damit spielt der Heppenheimer sicher auf seinen Landsmann Pascal Wehrlein und Daniil Kwjat, die beide noch ohne Rennstall dastehen.

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