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Die MotoGP-Piloten waren mit den Reifenmischungen sehr zufrieden. © Getty Images

Der MotoGP-Reifenlieferant meistert die niedrigen Temperaturen und die hohen Geschwindigkeiten problemlos: Superweicher Vorderreifen bewährt sich

In der Vergangenheit war Silverstone ein Kurs, auf dem es viele Stürze gab, die durch kalte oder ausgekühlte Reifen verursacht wurden. Bei der diesjährigen Auflage des Großbritannien-Grand-Prix waren die Temperaturen niedriger als im Vorjahr. Dennoch gab es weniger Probleme mit dem Aufwärmverhalten der Pneus. Bridgestone entschloss sich dazu, den extraweichen Vorderreifen nach England zu bringen und traf damit die richtige Entscheidung.

"Wir haben unsere Auswahl um den weichsten Vorderreifen erweitert und die extraweiche Mischung mitgebracht, die ein sehr gutes Aufwärmverhalten hat. Die Fahrer begrüßten unsere Reifenauswahl", freut sich Motorsport-Entwicklungschef Shinji Aoki. "Vor allem in den kühlen Vormittagssessions konnten sie sicher das Tempo erhöhen. Zudem wurden die Bodenwellen besser ausgeglichen."

"Sobald es am Nachmittag wärmer wurde, konnten die Fahrer auf die weiche und die mittlere Mischung wechseln, die für ein besseres Einlenkverhalten und eine bessere Bremsstabilität sorgten", berichtet der Japaner zufrieden. Dadurch konnte man die niedrigen Temperaturen - mit 19 Grad Streckentemperatur wurde ein neuer Saison-Tiefstwert gemessen - gut managen.

"Der Mix aus hohen Durchschnittsgeschwindigkeiten und niedrigen Temperaturen stellt für die Reifenentwicklung eine Herausforderung dar. Im dritten Freien Training notierten wir die niedrigsten Streckentemperaturen der bisherigen Saison", bemerkt Aoki. "Es ist sehr wichtig, die richtige Balance zwischen Sicherheit und Performance zu treffen. Unsere Silverstone-Reifen sollten für maximale Sicherheit sorgen - das ist immer unsere Priorität."

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