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Pol Espargaro war am Samstag minimal schneller als sein Bruder Aleix
Pol Espargaro war am Samstag minimal schneller als sein Bruder Aleix © Tech 3

Pol und Aleix Espargaro sind mit ihren Leistungen im Qualifying in Misano nicht zufrieden und gehen am Sonntag gemeinsam aus der dritten Reihe ins Rennen

Pol und Aleix Espargaro werden am Sonntag von den Rängen sieben und acht ins Rennen gehen. Mit dieser Ausgangsposition sind allerdings beide nicht wirklich zufrieden, da sie sich eigentlich mehr erhofft hatten. Vor allem Aleix ist enttäuscht, da er gehofft hatte, dass der Kurs in Misano seiner Forward-Yamaha besser entgegenkommen würde.

"Es war schwieriger als erwartet, denn gestern stürzte ich zweimal", erklärt der Spanier gegenüber 'motogp.com' und ergänzt: "Ich kann mich an kein Wochenende erinnern, an dem mir das in den ersten beiden Sitzungen schon einmal passiert ist. Es war also nicht gerade ein optimaler Start. Heute haben wir das Setup etwas verbessert und mit dem harten Reifen ist die Pace nicht so schlecht."

"Aber im Qualifying hatte ich mehr erwartet. Vier Zehntel Rückstand auf die Pole-Position sind zwar nicht wirklich viel, aber es ist eine meiner Lieblingsstrecken. Es gibt keine langen Geraden, was gut für unser Motorrad ist. Ich hatte mehr erwartet, aber morgen im Rennen zählt es", so Espargaro.

Bruder Pol ist mit seinem siebten Platz ebenfalls nicht glücklich: "Wir hätten noch etwas weiter vorne sein können. Ich habe ein paar Fehler gemacht, vielleicht war ich etwas nervös. Jetzt starte ich von Platz sieben. Aber es ist in Ordnung." Der Spanier erwartet, dass am Sonntag vor allem der Start entscheidend sein wird: "Wenn wir hier einen guten Start hinbekommen, dann wird es auch ein gutes Rennen werden. Hier ist das Überholen sehr schwierig."

Im Hinblick auf seine schnellste Runde im Qualifying erklärt er: "In der ersten beiden Sektoren habe ich Fehler gemacht und wir haben eine Menge Zeit verloren. Deshalb bin ich etwas enttäuscht, denn in einer Runde haben wir es dort sehr gut hinbekommen, aber in der schnellsten Runde waren wir dort sehr schlecht. Es war mein Fehler."

Beim Start will der amtierende Moto2-Champion keine Rücksicht auf seinen Bruder nehmen: "Das Problem ist, dass es dort eine Menge Motorräder gibt. Da kann man nicht darauf achten, ob es sein Bruder ist oder nicht. Ich werde versuchen, aggressiv zu sein." Trotzdem ist er nicht glücklich darüber, dass sein Bruder am Sonntag direkt neben ihm starten wird: "Ich mag es nicht, denn er ist zu Beginn des Rennens sehr konkurrenzfähig. Wir müssen abwarten, ob sie vielleicht mit dem weichen Reifen starten. Es wird sehr schwierig werden."

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