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Pol Espargaro fühlt sich in Aragon laut eigener Aussage richtig wohl

Pol Espargaro ist davon überrascht, dass er sich in Aragon relativ leichttut - Rang sechs im zweiten Freien Training und laut eigener Aussage noch Luft nach oben

Pol Espargaro tut sich am Freitag in der Regel eher schwer. Dann muss sich der MotoGP-Rookie meist erst einmal daran gewöhnen, wie sich seine Tech-3-Yamaha auf der Strecke verhält. In Aragon fällt dem Spanier dieser Schritt laut eigener Aussage allerdings viel leichter als sonst, weshalb er im zweiten Freien Training auf Rang sechs zweitbester Yamaha-Pilot hinter seinem Bruder Aleix war.

"Heute hatte ich einen wirklich positiven Start in das Wochenende. Ich hatte gleich von Anfang an ein gutes Gefühl auf dem Motorrad", berichtet der amtierende Moto2-Weltmeister und vermutet: "Das kann auch damit zusammenhängen, dass ich hier schon oft gefahren bin. Aus irgendeinem Grund fühlen sich alle Bewegungen hier ganz natürlich an."

"Meine Rundenzeiten waren konkurrenzfähig, weshalb ich am Nachmittag die meiste Zeit in den Top 3 lag. Trotzdem denke ich, dass Valentino (Rossi; Anm. d. Red.) und Jorge (Lorenzo) einen etwas besseres Rhythmus haben. Morgen werden sie ihren Speed ganz sicher finden. Aber auch wir haben noch Raum für Verbesserungen."

"Ich freue mich schon darauf, im dritten oder vierten Training den weicheren Reifen zu verwenden, da wir heute nur mit dem harten gefahren sind. Ich weiß, dass es im Qualifying nicht einfach werden wird, da die Ducatis und die Open-Bikes andere Reifen zur Verfügung haben. Trotzdem freue ich mich auf das Rennen am Sonntag und hoffe, dass sich unsere harte Arbeit auszahlen will", so Espargaro.

Der Spanier konnte in Aragon bereits zweimal gewinnen: 2010 siegte er in der 125er-Klasse, zwei Jahre später in der Moto2. Im vergangenen Jahr fuhr er in der zweithöchsten Serie als Dritter erneut auf das Podium. Yamaha tat sich hier bisher allerdings immer schwer, noch nie konnte ein Pilot auf der M1 den Großen Preis von Aragonien gewinnen.

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