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Pol Espargaro qualifizierte sich in Aragon auf einem starken vierten Platz

Pol Espargaro beendete das Qualifying in Aragon als Vierter und damit als bester Yamaha-Pilot - Im Rennen erwartet er allerdings die Revanche von Lorenzo und Rossi

Pol Espargaro war die Freude über seinen vierten Platz im Qualifying anzumerken, denn der Spanier war damit am Samstag in Aragon bester Yamaha-Pilot. Trotzdem glaubt der amtierende Moto2-Champion, dass die beiden Werkspiloten Jorge Lorenzo und Valentino Rossi die Lücke im Rennen wieder schließen werden. Die beiden starten lediglich von den Plätzen sieben und sechs.

"Ich denke, es ist das erste Mal. Es ist für mich sehr schön, dass wir an dieser Position sind", freut sich Espargaro mit einem großen Lächeln, ergänzt allerdings: "Aber wir müssen bedenken, dass dieses Ergebnis nicht wirklich realistisch ist. Sie haben im Rennen einen besseren Rhythmus, wir sind zum Beispiel nicht so schnell wie Lorenzo. Er hat eine sehr gute Pace."

"Ich wusste, dass ich hier schnell bin, dass ich ein gutes Qualifying fahren und vorne dabei sein konnte. Im ersten Versuch war ich sehr nervös. Ich pushte zu viel und war zu aggressiv. Ich rutschte ziemlich und musste mir sagen, dass ich ruhig bleiben muss, denn ich hatte noch einen Versuch. Im zweiten Versuch war ich dann entspannter und fuhr eine bessere Zeit", schildert der Spanier sein Qualifying.

Trotzdem kann er sich nicht erklären, warum die Werks-Yamahas so weit hinter ihm liegen: "Ehrlich gesagt nicht. Ich verstehe auch nicht, warum wir auf einer Runde schneller sind als sie." Am Ende war er fast vier Zehntel schneller als Rossi und Lorenzo. "Sie haben Probleme, aber heute Abend werden sie das überprüfen und morgen werden sie dann wie immer wieder vorne sein", ist sich Espargaro allerdings sicher.

Auf die Frage, ob er im Qualifying davon profitiert habe, dass er seine Heimstrecke sehr gut kennt, antwortet der Spanier: "Das hilft schon etwas, aber eigentlich ist Katalonien mein Heimrennen - und da war ich nicht wirklich gut. In Jerez lief es auch nicht gut. Vielleicht hängt es mit unserer Erfahrung zusammen, die wir jetzt haben."

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