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Jonas Folger fährt für das Team AGR
Jonas Folger fährt für das Team AGR © imago

Das AGR-Team des deutschen Motorrad-Piloten Jonas Folger (Tordera/Spanien) hat nach dem Großen Preis von San Marino Protest gegen das Moto2-Rennergebnis eingelegt.

Folger (21) hatte am Sonntag in Misano kurz vor dem Ende eine Durchfahrtsstrafe erhalten und war nur 19. geworden.

"Wir haben gegen das Ergebnis Einspruch erhoben", sagte Teammanager Iker Burtxaga. Folger hatte beim 13. WM-Lauf die Streckenbegrenzungen mehrmals überfahren und sollte sich nach einer Entscheidung der Rennleitung um eine Position auf Platz acht zurückfallen lassen.

Da der Oberbayer nicht rechtzeitig auf die Anweisung reagierte, folgte die Durchfahrtsstrafe.

"Ich hätte nie gedacht, dass man gleich bestraft wird, wenn man im Kurvenausgang ein paar Mal mit der halben Reifenbreite außerhalb der Curbs fährt", sagte sich Folger: "Es hat eine Weile gedauert, bis ich realisiert habe, was man mir eigentlich anzeigen wollte und im nächsten Augenblick bekam ich auch schon die Durchfahrtsstrafe aufgebrummt. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich wirklich keine Ahnung, was ich zu tun hatte."

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