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Eugene Laverty ist überzeugt, dass ihm die MotoGP-Maschine liegt

Der zukünftige Aspar-Pilot Eugene Laverty ist davon überzeugt, dass ihm die MotoGP-Maschine und die Bridgestone-Reifen liegen

Superbike-WM-Pilot Eugene Laverty hat die Chance genutzt und wird in der kommenden Saison für Jorge Martinez' Aspar-Team eine Open-Honda fahren. Bereits in der vergangenen Saison wurde Laverty mit einem Wechsel in die MotoGP in Verbindung gebracht. Doch damals scheiterten die Verhandlungen und Laverty musste ein wenig verlockendes Angebot von Crescent-Suzuki annehmen.

"Ich habe Ende des vergangenen Jahres mit Aspar gesprochen. Ich dachte über einen Wechsel in die MotoGP nach, doch am Ende klappte es nicht. Es war toll, dass sie nach diesem wirklich schwierigen Jahr wussten, dass ich noch gut genug bin", freut sich der Nordire im Gespräch mit 'Crash.net'. "Ich bin seit einer Weile daran interessiert, mit einem guten Team wie Aspar in die MotoGP zu wechseln. Deswegen habe ich diese Chance genutzt."

Die Open-Honda wird für die kommende Saison deutlich nachgebessert. Die Teams erhalten nicht mehr die RCV1000R sondern dürfen sich auf die RC213V-RS freuen, die durch den Motor mit den pneumatischen Ventilen deutlich konkurrenzfähiger sein dürfte. Bei Aspar fährt neben Laverty vermutlich weiterhin Nicky Hayden. LCR schickt mit Jack Miller eine weitere Open-Honda ins Rennen. Cardion setzt wie in der laufenden Saison ebenfalls eine Kunden-Honda ein.

"Es gibt zwei Fahrer, an denen ich mich messen kann. Nicky Hayden wird eine gute Referenz sein. Ich freue mich, dass er mein Teamkollege sein wird, weil er sehr angesehen ist. Dann ist da noch Jack Miller, der ebenfalls ein Rookie sein wird", bemerkt Laverty, der noch nicht voraussagen möchte, was er von seiner ersten MotoGP-Saison erwartet.

"Ich denke, es ist schwierig, zu diesem Zeitpunkt irgendwelche Prognosen abzugeben, doch wir wissen, dass die Maschinen im Qualifying schnell sein können. Ich bin ein richtiger Racer. Wenn ich mich gut qualifizieren kann, dann könnte ich im Rennen gut dabei sein", erklärt der ehemalige Aprilia-Pilot, der nach einigen Jahren das Superbike-WM-Paddock verlässt.

Laverty konnte im Sommer einige Runden mit der neuen Suzuki drehen. Beim Test kam er gut zurecht. "Ich war überrascht, wie schnell ich mich an das Motorrad gewöhnen konnte. Ich fuhr in Japan drei Stunden. Meine Rundenzeiten waren eineinhalb Sekunden schneller als ich mir vornahm. Die Reifen lagen mir, das Motorrad lag mir. Das war teilweise dafür verantwortlich, dass ich in die MotoGP wollte. Es passt zu meinem Fahrstil", unterstreicht der Nordire.

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