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"Tito" Rabat fuhr eine beeindruckende Serie von schnellsten Runden
"Tito" Rabat fuhr eine beeindruckende Serie von schnellsten Runden

Esteve "Tito" Rabat fährt in Motegi im zweiten Freien Training die konstant schnellsten Runden und unterstreicht seine Vormachtstellung

Der erste Trainingstag beim Grand Prix von Japan in Motegi hat in der Moto2-Klasse die Favoritenrolle deutlich gezeigt. Esteve "Tito" Rabat war im zweiten Freien Training klar der schnellste Fahrer. Dabei beeindruckte der WM-Führende vor allem mit vielen sehr konstant schnellen Rundenzeiten. Diesen hohen Rhythmus konnte kein anderer Fahrer mitgehen.

Am Ende stand für Rabat eine Runde mit 1:50.990 Minuten auf dem Zeitenmonitor. Mit 24 Runden war Rabat auch der fleißigste Fahrer.

Vinales hält nicht mit

Erster Verfolger über eine schnelle Runde war Johann Zarco (Caterham-Suter). Der Franzose war in seinem letzten Angriff als Zweiter um 0,323 Sekunden langsamer. Zarco ist sogar der einzige Moto2-Fahrer im Feld, der in Motegi schon ein mal gewonnen hat. Allerdings war das im Jahr 2011 in der 125er-Klasse. Auch Aragon-Sieger Maverick Vinales (Kalex) kam nicht an die Zeiten von Rabat heran. Als Dritter hatte der nächstjährige Suzuki-Werksfahrer schon 0,583 Sekunden Rückstand.

Bester Schweizer war am Nachmittag Dominique Aegerter (Suter) als Vierter. Auch er konnte über mehrere Runden einen hohen Rhythmus zeigen, aber kam ebenfalls nicht an das Tempo von Rabat heran. Julian Simon stürzte gleich in der Anfangsphase und fuhr deshalb nur elf Runden. Trotzdem schaffte es der Spanier auf Platz fünf. Simon wird im nächsten Jahr im QMMF-Rennstall eine Speed Up fahren.

Lüthi kann sich nicht steigern

Tom Lüthi (Suter) hielt am Vormittag noch zeitgleich mit Rabat Platz eins. Allerdings konnte sich der Schweizer im zweiten Training nicht so deutlich wie der Spanier steigern und rutschte in der Rangliste auf Rang sechs ab. Dahinter folgte Mika Kallio, der deutlich langsamer als sein Marc-VDS-Teamkollege Rabat war. Wenn der Finne in der WM eine Chance haben will, muss er sich etwas einfallen lassen. Am Freitag fehlte Kallio fast eine Sekunde auf seinen Titelrivalen.

Bester Deutscher war am Nachmittag Sandro Cortese, der sich mit seiner Kalex als Neunter einreihte.

Zur Freude der japanischen Fans kam Takaaki Nakagami (Kalex) als Zehnter ins vordere Mittelfeld. Nachdem Marcel Schrötter (Tech 3) am Vormittag in den Top 10 zu finden war, fiel der Deutsche im zweiten Training auf Position 14 zurück. Schrötter war dabei der einzige Fahrer in den Top 20, der seine Zeit vom ersten Training nicht verbessern konnte.

Folger weit zurück

Auch Jonas Folger (Kalex) blieb auf seinem Zeitenniveau vom Vormittag. Da die Konkurrenz zulegte, bedeutete das nur Platz 24 für den dritten Deutschen im Feld.

Weit hinten waren wieder die beiden weiteren Schweizer zu finden. Randy Krummenacher (Suter) wurde 26. und Motegi-Neuling Robin Mulhauser (Suter) 33.

Für Schrott sorgten die Wildcard-Starter. Der Thailänder Chalermpo Polamai beschädigte seine Tech 3 bei einem Sturz und konnte keine gezeitete Runde fahren.

WM-Rückkehrer Yuki Takahashi stürzte mit seinem Moriwaki-Chassis. Tomoyoshi Koyama fährt bei JiR erstmals ein NTS-Chassis.

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