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Marc Marquez hat noch nicht das perfekte Setup für die neuen Reifen gefunden

Honda hat auf Phillip Island Probleme: Marc Marquez ist der einzige Honda-Pilot, der das Tempo der Spitze mitgehen kann - Platz drei beim Trainingsauftakt

Yamaha und Ducati scheinen mit den Gegebenheiten in Australien deutlich besser zurechtzukommen als Honda. In diesem Jahr hat Bridgestone eine besonders harte Reifenmischung nach Phillip Island gebracht, um nicht wieder wie im vergangenen Jahr in Schwierigkeiten zu kommen. Der neue Pneu harmoniert mit dem Basis-Setup der RC213V nicht besonders gut. Werkspilot Marc Marquez konnte den ersten Tag immerhin als drittschnellster Fahrer beenden.

"Wir haben uns heute auf die Arbeit mit den neuen Reifen konzentriert, die Bridgestone mitgebracht hat. Sie sind ganz anders als das, was wir bisher in dieser Saison verwendet haben", bemerkt der Weltmeister, der 0,150 Sekunden langsamer war als Yamaha-Pilot Jorge Lorenzo. Zu Open-Yamaha-Pilot Aleix Espargaro fehlten Marquez nur drei Tausendstelsekunden.

"Besonders der Hinterreifen unterscheidet sich stark zum bisher verwendeten Reifen. Er ist sehr hart. Es ist schwierig, ihn auf Temperatur zu bringen. Wir versuchen, das Setup anzupassen, um den Hinterreifen stärker zu belasten", berichtet Marquez, der für seine schnellste Runde 1:29.752 Minuten benötigte. Teamkollege Dani Pedrosa war als Zehnter etwa eine halbe Sekunde langsamer.

"Es ist ein Kurs, der für die schnellen Kurven ein sehr exaktes Setup fordert. Im Nachmittagstraining haben wir Fortschritte erzielt. Ich fühlte mich deutlich wohler auf dem Motorrad, doch wir müssen weiterarbeiten, weil es noch einige Dinge gibt, die wir verbessern können. Doch das Gefühl ist bereits sehr gut und es war ein positiver Tag", fasst Marquez nach dem ersten Trainingstag zusammen.

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