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Honda-Pilot Dani Pedrosa setzte sich im ersten Training knapp an die Spitze

Dani Pedrosa (Honda) markiert knapp vor Aleix Espargaro (Forward-Yamaha) und Jorge Lorenzo (Yamaha) die erste Bestzeit in Sepang - Stefan Bradl Fünfter

Honda-Werksfahrer Dani Pedrosa fuhr im ersten Freien Training zum Grand Prix von Malaysia in Sepang die schnellste Runde. Mit seiner Bestmarke von 2:01.379 Minuten blieb der Spanier auch unter dem bestehenden Rundenrekord. Auch in Malaysia regierten die Spanier, denn die ersten vier Plätze gingen an Fahrer von der iberischen Halbinsel. Auch Aleix Espargaro mischte mit der Open-Yamaha vorne mit, obwohl ihm auf der Geraden rund zehn km/h fehlten. Aleix Espargaro fuhr seine schnellste Runde nicht mit dem weicheren Open-Hinterreifen, sonder mit der Medium-Mischung.

Dabei fehlten Aleix Espargaro nur 0,014 Sekunden auf Pedrosa. Allerdings stürzte der nächstjährige Suzuki-Werksfahrer im Laufe des Trainings in der Zielkurve. Später war er mit der Ersatz-Yamaha wieder schnell unterwegs. Auch Jorge Lorenzo (Yamaha) hielt zeitweise die Bestzeit. Am Ende fehlten ihm auch nur 37 Tausendstelsekunden auf die Pedrosa-Bestzeit. In der MotoGP hat Lorenzo noch nie in Sepang gewonnen.

Weltmeister Marc Marquez (Honda) hatte im Winter einige Testtage wegen seines Beinbruchs verpasst und startete mit der viertschnellsten Zeit ins Rennwochenende. Im ersten Sektor war Marquez der Schnellste, in den Sektoren zwei und drei war es Aleix Espargaro und schließlich Pedrosa im Schlusssektor. Australien-Sieger Valentino Rossi (Yamaha) hatte als Sechster 0,463 Sekunden Rückstand.

Im Spitzenfeld mischte auch Stefan Bradl (LCR-Honda) mit. Der Deutsche startete wie so oft konkurrenzfähig in ein Wochenende und belegte Rang fünf. Ducati hatte im Vormittagstraining, das bei besten Bedingungen stattfand, Rückstand. Andrea Dovizioso, Cal Crutchlow und Yonny Hernandez folgten auf den Plätzen sieben bis neun, wobei alle drei unterschiedliche Versionen der Desmosedici fuhren. Dovizioso fehlten knapp sechs Zehntelsekunden auf Pedrosa.

Andrea Iannone reihte sich hinter Pol Espargaro (Tech-3-Yamaha) als Elfter ein. Bradley Smith belegte mit der zweiten Tech-3-Yamaha Rang zwölf. Bester Open-Honda-Vertreter war Hiroshi Aoyama (Aspar) als 14. Dem Japaner fehlten 1,5 Sekunden auf die Spitze. Vor allem auf den beiden langen Geraden verlor die Open-Honda die entscheidende Zeit.

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