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Stefan Bradl ist mit der Einstellung seiner Vordergabel noch nicht zufrieden

Stefan Bradl ist mit seinem ersten Trainingstag in Valencia nicht zufrieden: Die Abstimmung seiner Honda ist nicht optimal - Es wartet noch Arbeit auf seine Crew

Stefan Bradl beendete den ersten Trainingstag zum Saisonfinale in Valencia auf dem achten Platz der kombinierten Zeitenliste beider Freien Trainings. Sein Rückstand auf die Bestzeit von Marc Marquez (Honda) betrug rund eine halbe Sekunde. Auffallend war, dass der Deutsche im zweiten Freien Training seine persönliche Bestzeit nicht verbessern konnte. Das ging aber mehreren Fahrern so.

"Die Strecke ist in keinem fantastischen Zustand. Vielleicht verbessert sie sich morgen noch", nennt Bradl bei 'Sport1' seine Vermutung, warum viele Fahrer am Nachmittag nicht zulegen konnten. "Es ist gar nicht so warm, wie es sich anfühlt, denn der Wind macht es kühl." Unter dem Strich war der Zahlinger, der seinen letzten Grand Prix für LCR-Honda fährt, mit seinem Trainingstag nicht zufrieden. Die Abstimmung der RC213V ist bei weitem noch nicht optimal.

"Es war ein schwieriger Tag. Wir hatten einige Probleme", sagt er mit Sorgenfalten auf der Stirn. "Am Vormittag war es am Kurveneingang schwierig, das Motorrad ist nicht dorthin gefahren, wo ich es wollte. Wir müssen deshalb noch an der Vordergabel arbeiten. Ich hoffe, dass es morgen besser wird."

"Am Nachmittag war es schon besser, aber es hat sich noch seltsam angefühlt. Es ist nicht einfach, weil man es auf den Daten nicht gut sieht und wir nicht genau wissen, wo wir ansetzen müssen." Allerdings lagen am Freitag die Zeiten generell eng beisammen. Deshalb wird das dritte Freie Training für das Qualifying entscheidend werden. "Es wird morgen sicher wieder ein schwieriges Vormittagstraining, weil es wieder ein Vorqualifying wird."

Schritt Nummer eins ist es demnach, sich direkt für Q2 zu qualifizieren. Stand Freitagnachmittag ist Bradl in der Rangliste knapp vor dem Tech-3-Yamaha-Duo Pol Espargaro und Bradley Smith. "Die Top 5 werden schwierig", spekuliert der Deutsche nicht mit einem Platz in der zweiten Startreihe. "Ich hoffe, dass wir uns noch verbessern können. Die Zeiten liegen sehr eng beisammen, weil die Strecke sehr kurz ist. Momentan passt unser Motorrad noch nicht ganz. Hoffentlich bekommen wir das morgen in den Griff."

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