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Alex Marquez ist in Valencia Weltmeister in der Moto3 geworden

Alex Marquez hat sich in Valencia den WM-Titel in der Moto3 geholt - am selben Tag, an dem sein Bruder Marc in der MotoGP gekrönt wird

Alex Marquez hat sich nach einem spannenden Finale in Valencia den Weltmeistertitel in der Moto3 gesichert. Zwei Punkte lag der Spanier nach dem Rennen vor seinem Konkurrenten Jack Miller und wird somit am selben Tag zum Champion gekürt wie sein Bruder Marc in der MotoGP. "Ja, das kann man sich wirklich kaum erträumen", schwärmt er über das Marquez-Märchen: "Was für ein Tag für die Familie Marquez. Vielen Dank an euch!"

Einen Erfolgsfaktor sieht Marquez besonders in seiner psychologischen Stabilität: "Es war eine lange Saison. Das Wichtigste ist, dass wir immer daran geglaubt haben. Ich habe mir auch ein paar Fehler geleistet, aber letztlich sind wir konzentriert geblieben", resümiert der Youngster. "Ich bin so glücklich und freue mich für das gesamte Team, die Sponsoren und Honda sowie für die Zuschauer und meinen Fanklub."

Zum Titel brauchte Marquez beim Miller-Sieg von Valencia zumindest den dritten Platz, den er sich letztlich auch holen sollte. Im Rennen war er nach harten Zweikämpfen jedoch zweimal zurückgefallen. Ein Grund, die Nerven zu verlieren, sei das jedoch nicht gewesen: "Nein, Panik hatte ich nicht. Die Situation war ein bisschen schwierig, aber ich bin weiter konzentriert geblieben", erklärt der neue Champion.

Rückblickend sei das Rennen von Montegi sein persönliches Saison-Highlight gewesen: "Ich denke, mein bestes Rennen war in Japan. Da haben wir die Konzentration immer hochhalten können, was gar nicht so einfach war." Das schlechteste sei hingegen Austin gewesen, "weil ich dort zwei Kurven vor Schluss in der letzten Runde einen Fehler gemacht habe", erklärt Marquez.

Nach seinem Klassensieg steigt der Weltmeister im kommenden Jahr in die Moto2 auf. Die ersten Testfahrten sind bereits für nächste Woche unweit von Valencia geplant: "Ich werde zunächst einmal nach Jerez gehen und die Moto2 zusammen mit dem Team ausprobieren. Das wird mein erster Test, also ist das sicher etwas Besonderes. Da muss ich ruhig bleiben." Wer seine Triumphfahrt beim Saisonfinale gesehen hat, dürfte daran kaum Zweifel haben.

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