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Lin Jarvis fordert von Bradley Smith in der Saison 2015 deutlich weniger Stürze
Lin Jarvis begrüßt die Möglichkeit, neue Märkte erschließen zu können © FGlaenzel

Der Trend in der Motorrad-Weltmeisterschaft geht zu Strecken außerhalb Europas - Lin Jarvis begrüßt die Erschließung neuer Märkte, mahnt allerdings zu Balance

Die Motorrad-Weltmeisterschaft wird in der Saison 2016 erstmals Station in Thailand machen. In der abgelaufenen Saison waren MotoGP und Co. bereits erstmals seit 1999 wieder nach Argentinien zurückgekehrt. Auch nach Brasilien sollte die Weltmeisterschaft kommen, allerdings wurde das Rennen kurz vor Saisonbeginn wieder gestrichen. Yamaha-Rennleiter Lin Jarvis begrüßt die Bemühungen trotzdem.

"Yamaha ist aus Marketing-Gründen interessiert, neue Märkte zu erobern", erklärt Jarvis und ergänzt: "In Südamerika tut sich sehr viel. Es ist schade, dass wir in der kommenden Saison noch nicht in Brasilien fahren. Hoffentlich wird Brasilien bald in den Kalender aufgenommen. Wir besuchten Thailand und waren sehr beeindruckt."

"Doch wir müssen die Balance zwischen den europäischen Strecken und den für uns interessanten Ländern halten", mahnt Jarvis gleichzeitig. 2013 wurde beispielsweise der Große Preis von Portugal aus dem Kalender gestrichen. Ducatis MotoGP-Projektleiter Paolo Ciabatti erklärt: "Ducati ist ein Hersteller, der viel kleiner ist als Honda und Yamaha. Dennoch sind Asien und Südamerika sehr wichtig für uns. Es ist wichtig, dass die Meisterschaft in diesen Regionen stattfindet."

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