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Schmerzhafter Saisonauftakt: Sandro Cortese brach sich in Katar den Knöchel
Schmerzhafter Saisonauftakt: Sandro Cortese brach sich in Katar den Knöchel © FGlaenzel

Sandro Cortese spricht nach einer schwierigen Saison 2014 über seinen Sturz beim Saisonauftakt in Katar, der wohl sogar seine Karriere hätte beenden können

Die Moto2-Saison 2014 hatte für Sandro Cortese und seine Fans mit einem Schock begonnen. Im Qualifying war der Deutsche mit Jordi Torres kollidiert und hatte sich beim folgenden Sturz eine Fraktur im linken Fuß zugezogen. Obwohl Cortese auf die Zähne biss und sich beim Auftaktrennen trotz der Verletzung den siebten Platz erkämpfte, waren die anschließenden Wochen und Monate extrem hart für ihn.

"Klar, die Verletzung hatte mich extrem weit zurückgeworfen, vor allem auch mental", erinnert sich der 24-Jährige zurück: "Ich habe immer versucht, wieder vorne anzuknüpfen. Ich habe mich aus dem Loch herausgekämpft. So etwas hat mich für mein Leben weitergebracht. Von so einer schweren Verletzung wieder zurückzukommen, hat mich am Ende noch stärker gemacht."

"Natürlich wurde ich auch über die ganze Saison hinweg viel kritisiert. Ich musste auch lernen, damit umzugehen", so Cortese weiter. Letztendlich beendete der ehemalige Moto3-Champion die Saison auf dem neunten WM-Platz und damit als bester Deutscher. Sein größter Erfolg in diesem Jahr war der dritte Platz in Brünn. Cortese selbst spricht allerdings noch von einem weiteren Erfolgserlebnis.

"In erster Linie bin ich froh, dass ich überhaupt noch Motorradrennen fahren kann", sagt Cortese im Hinblick auf seinen Sturz in Katar und erklärt: "Wenn ich nicht den Dainese-Stiefel gehabt hätte, wäre in Doha meine Karriere beendet gewesen. Darum muss man auch irgendwo sagen: Okay, das war hart, aber danke an Gott, dass ich wieder gesund bin."

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