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2014 überzeugte Pol Espargaro mit einigen guten Ergebnissen und WM-Platz sechs
2014 überzeugte Pol Espargaro mit einigen guten Ergebnissen und WM-Platz sechs © FGlaenzel

Pol Espargaro erklärt, warum er in der abgelaufenen MotoGP-Saison weniger Druck hatte als noch ein Jahr zuvor in der Moto2 - Steht er 2015 wieder mehr im Fokus?

Eigentlich hätte man erwarten können, dass in der Saison 2014 ein besonderer Druck auf Pol Espargaro lastete. Der Spanier kam als amtierender Moto2-Champion in die Königsklasse und bekam es bei Tech 3 mit Bradley Smith mit einem Teamkollegen zu tun, der bereits eine komplette MotoGP-Saison hinter sich hatte. Genau das scheint Espargaro allerdings sogar geholfen zu haben, denn der Spanier spürte keinen besonders großen Druck.

"Ich fühlte in diesem Jahr zum Beispiel viel weniger Druck als im vergangenen Jahr", erklärt Espargaro etwas überraschend und erklärt: "Nächstes Jahr wird es vielleicht anders sein, aber der Druck kommt dann, wenn du vorne bist, wenn du kämpfst und bemerkst, dass du wirklich gut sein kannst. Wenn ein Ergebnis dann einmal nicht so gut ist, dann gerätst du unter Druck. Aber in diesem Jahr habe ich es einfach genossen."

Mit anderen Worten: Während der Titelkampf in der Moto2 Espargaro 2013 auch mental alles abverlangte, fühlte er sich in der abgelaufenen Saison weitgehend unbeobachtet, da er lediglich um Plätze im vorderen Mittelfeld kämpfte. Am Ende konnte er die WM durch diese Lockerheit auf Rang sechs und damit zwei Plätze vor seinem Teamkollegen beenden. Klar ist allerdings auch, dass durch dieses gute Ergebnis die Ansprüche 2015 steigen werden.

"Nächstes Jahr wird der Druck zurückkehren", weiß auch Espargaro selbst, ergänzt jedoch: "Aber dieses Jahr hat es sehr viel Spaß gemacht. Die Resultate waren nicht die besten, auch wenn wir in der Meisterschaft auf Rang sechs liegen, aber ich habe es genossen." Espargaros Highlight war das Wochenende in Le Mans, wo er seine Yamaha zunächst auf Startplatz zwei stellte und im Rennen anschließend auf Rang vier landete.

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