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Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta freut sich auf Suzuki und Aprilia
Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta freut sich auf Suzuki und Aprilia © FGlaenzel

Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta zählt die Tage bis zum Saisonauftakt in Katar und freut sich auf die neuen Hersteller und die Rookies in der MotoGP.

Die MotoGP-Saison 2015 wird von Fahrern, Teams und Fans mit Spannung erwartet. Ende März versuchen die Piloten, Marc Marquez herauszufordern und einen möglichen Titelhattrick zu vermeiden. Auch Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta schiebt Marquez die Favoritenrolle zu: "Wir fiebern einem sehr spannenden Saisonstart entgegen. Am 29. März geht es in Katar los. Honda und Marc Marquez sind diejenigen, die es zu schlagen gilt."

Die Yamaha-Werkspiloten Jorge Lorenzo und Valentino Rossi sowie Honda-Teamkollege Dani Pedrosa sind erneut die Herausforderer. "Yamaha hat das neue Motorrad bereits gezeigt. Jorge und Valentino waren Ende der vergangenen Saison sehr stark. Ich gehe davon aus, dass Yamaha stark sein wird. Ich rechne aber auch mit Ducati", erklärt Ezpeleta auf 'MotoGP.com'.

"Aprilia und Suzuki kehren nach einigen Jahren Pause wieder in die MotoGP zurück. Sie folgen dem Weg, den die anderen Hersteller eingeschlagen haben. Natürlich müssen sie sich steigern. Der erste Test war ziemlich vielversprechend", blickt Ezpeleta auf den Nachsaisontest in Valencia zurück. "Natürlich klafft momentan eine Lücke zu den Herstellern, die länger in der Meisterschaft dabei sind."

"Doch sie werden vom Reglement bevorzugt und können mehr Motoren, mehr Sprit und andere Reifen verwenden. Dadurch sollten sie mit den anderen Herstellern kämpfen können", spielt Ezpeleta das Factory-2-Reglement an, von dem auch Ducati profitiert. Doch nicht nur aus technischer Sicht gibt es Neuzugänge zu vermelden. Insgesamt vier Rookies treten an. Zudem gibt es mit Marco Melandri (Aprilia) einen prominenten Rückkehrer.

Maverick Vinales kommt aus der Moto2, Jack Miller aus der Moto3 und Eugene Laverty sowie Loris Baz steigen aus der Superbike-WM in die MotoGP auf. "Keiner der Rookies sitzt auf einer Spitzenmaschine. Doch ich gehe davon aus, dass die Aufsteiger aus der Moto2 und aus der Moto3 gut mithalten, auch wenn sie nicht um Siege kämpfen können", prognostiziert Ezpeleta.

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