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Andrea Dovizioso ärgert mit der Ducati Desmosedici GP14.3 Honda und Yamaha
Andrea Dovizioso ärgert mit der Ducati Desmosedici GP14.3 Honda und Yamaha © Ducati

Andrea Dovizioso verpasst am zweiten Testtag in Sepang die Bestzeit nur knapp und überzeugt zudem auf Longruns - Andrea Iannone macht deutlichen Schritt nach vorn

Das Ducati-Werksteam hinterlässt bei den MotoGP-Testfahrten in Sepang bis dato einen starken Eindruck. Am zweiten Tag verpasste Andrea Dovizioso mit der mit einem weichen Hinterreifen bestückten Desmosedici GP14.3 die Bestzeit von Jorge Lorenzo (Yamaha) nur um 0,052 Sekunden. Doch nicht nur auf eine schnelle Runden gesehen, sondern auch bei seiner Rennsimulation wusste "Dovi" mit der Ducati zu überzeugen.

"Mit meiner heutigen Pace bin ich sehr zufrieden", sagt Dovizioso nach seiner persönlichen Bestzeit von 2:00.015 Minuten, schiebt aber sofort hinterher: "Ich bin mit der Zeit von heute Morgen zufrieden, aber noch nicht zu 100 Prozent, denn ich wollte eine 1:59 auf dem Display sehen. Das war eines meiner Ziele hier, aber ich habe es knapp verpasst."

Dennoch: Der Trend bei Ducati stimmt, zumal die neue GP15 noch gar nicht im Einsatz ist. "Es war wichtig, konstante Zeiten zu fahren, was uns nicht immer leicht fällt. Wir wollten einen Longrun machen und ich fuhr in dieser unglaublichen Hitze 15 Runden", sagt Dovizioso in Anspielung auf die Tatsache, dass er für seine Rennsimulation auf die härtere Bridgestone-Mischung umgerüstet hatte. Abschließend fügt der Italiener hinzu: "Hoffentlich regnet es über Nacht nicht, sodass die Strecke auch morgen noch schnell ist."

Teamkollege Andrea Iannone weiß nach dem zweiten Testtag ebenfalls Positives zu berichten. Der Neuzugang im Ducati-Werksteam steigerte sich im Vergleich zum Mittwoch um mehr als eine Sekunde und belegte in der Zeitenliste des Donnerstags Platz fünf hinter den beiden Honda-Werkspiloten Marc Marquez und Dani Pedrosa.

"Ich bin recht glücklich darüber, wie der Test heute gelaufen ist. Wir konnten unsere Performance von gestern zu heute deutlich verbessern. Zudem konnte ich am Kurveneingang mehr Gefühl auf dem Motorrad finden. Auf der Bremse fühle ich mich viel sicherer und kann mehr Druck ausüben. Einige Komponenten der GP14.3 haben uns sicher geholfen und das ist im Hinblick auf die Rennen ein wichtiger Aspekt", so Iannone.

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