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Stefan Bradl startet von Platz 14
Stefan Bradl landet in Australien nur auf Platz 21 © Getty Images

Der 25-Jährige verpasst die Punkteränge beim Grand Prix in "Down Under" deutlich. Jorge Lorenzo sorgt im Titelduell mit Valentino Rossi noch einmal für etwas Spannung.

Stefan Bradl hat die Punkteränge beim Großen Preis von Australien in der Königsklasse Moto GP klar verpasst. Jonas Folger und Sandro Cortese erreichten in der Moto2 nicht einmal das Ziel.

Die deutschen Motorrad-Piloten erlebten auf Phillip Island Pleiten, Pech und Pannen und blieben größtenteils hinter den Erwartungen zurück.

Beim drittletzten Rennen der Saison fuhr Bradl nur auf den 21. Rang - damit verlor der der 25 Jahre alte Aprilia-Pilot auch das teaminterne Duell mit dem Spanier Alvaro Bautista (14.) deutlich. "Es ist inakzeptabel, so weit hinter dem Teamkollegen zu sein. Ich muss schauen, dass ich das in Zukunft besser mache. Darüber muss ich mir Gedanken machen", sagte Bradl.

Im Zweikampf um die WM-Krone in der Königsklasse verkürzte der spanische Yamaha-Pilot Jorge Lorenzo als Zweiter den Rückstand auf Spitzenreiter Valentino Rossi (Italien/Yamaha) auf elf Punkte.

Reifenschaden stoppt Folger

In der Moto2 schied der 22-jährige Folger (Tordera/Spanien) aufgrund eines Reifenschadens vier Runden vor dem Ende auf Position vier liegend aus. Auch sein Kalex-Kollege Sandro Cortese (Berkheim) beendete das Rennen nach einem Sturz vorzeitig und verpasste eine neuerliche Top-Ten-Platzierung. "Das war extrem schade. So wie es bei den Piloten vor mir lief, hätte ich nichts machen müssen, sondern nur sitzen bleiben", sagte Cortese bei Speedweek.

Immerhin zeigte Marcel Schrötter (Tordera/Spanien) eine gute Leistung, der Mistral-Pilot fuhr als Zwölfter in die Punkte. Den Sieg auf Phillip Island sicherte sich der Spanier Alex Rins (Kalex).

In der Moto3 fuhr Philipp Öttl (Ainring/KTM) als einziger deutscher Starter im chaotischen Rennen in Australien auf den starken siebten Rang.

Der 19-Jährige, der vom 24. Rang ins Rennen gegangen war, zeigte eine fehlerfreie Vorstellung und profitierte von den zahlreichen Stürzen seiner Konkurrenten. Der britische WM-Spitzenreiter Danny Kent schied wenige Runden vor dem Ziel aus und verpasste den vorzeitigen Titelgewinn. 

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