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Vito Ippolito (r.) ist Verbandschef der MotoGP
Vito Ippolito (r.) ist Verbandschef der MotoGP © Getty Images

Nach dem Eklat um Motorrad-Superstar Valentino Rossi und Weltmeister Marc Marquez beim Großen Preis von Malaysia am vergangenen Wochenende fürchtet Verbandschef Vito Ippolito um den Ruf des Sports.

"Die jüngsten Ereignisse im Zusammenhang mit dem WM-Titel 2015 haben unserem Sport geschadet und die Atmosphäre vergiftet", schrieb der Präsident der Internationalen-Motorrad-Verbandes (FIM) in einem offenen Brief am Donnerstag: "Wir entfernen uns von Stolz und Sportsgeist und damit vom Kern des Motorradsports."

Der italienische Yamaha-Pilot Rossi hatte den Spanier Marquez (Honda) am Sonntag in Malaysia absichtlich von der Strecke gedrängt und ihn mit dem Knie zu Fall gebracht. Der WM-Führende wurde daraufhin mit drei Strafpunkten belegt und muss im Saisonfinale in Valencia am 8. November als Letzter starten.

Rossi hat sieben Punkte Vorsprung auf den WM-Zweiten Jorge Lorenzo (Yamaha). Gewinnt der Spanier bei seinem Heimrennen, muss Rossi Zweiter werden, um seinen zehnten WM-Titel zu holen.

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