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Valentino Rossi wird bis mindestens 2018 in der MotoGP an den Start gehen
Valentino Rossi wird bis mindestens 2018 in der MotoGP an den Start gehen © Getty Images

Valentino Rossi bleibt dem japanischen Hersteller treu. Der älteste Pilot im MotoGP-Feld gibt im Rahmen des ersten Rennwochenendes seine Vertragsverlängerung bekannt.

Im Rahmen des ersten Rennwochenendes der MotoGP in Doha hat Valentino Rossi für eine Überraschung gesorgt.

Der 37-Jährige gab bekannt, dass er seinen Vertrag bei Yamaha verlängert. Der älteste Pilot des Feldes bleibt bis mindestens Ende 2018 beim japanischen Hersteller.

"Ich freue mich sehr, bekanntzugeben, dass Yamaha und ich den Vertrag verlängert haben und zwei weitere Jahre in der MotoGP zusammenarbeiten werden", sagte Rossi: "Ich bin mit dieser Entscheidung sehr zufrieden, weil es immer mein Plan war, solange im Motorsport anzutreten, wie ich konkurrenzfähig sein kann und es gleichzeitig genieße."

Der Italiener ist motivitiert, seinen ersten WM-Titel seit 2009 einzufahren. In den letzten Jahren hatte er sich zurück in die Weltspitze gekämpft.

"Seitdem ich 2013 zu Yamaha zurückkehrte, fühlte ich mich wieder wie Zuhause. Das wurde anhand der Ergebnisse sichtbar. Ich genieße die Arbeit mit meiner Crew und dem Rest des Yamaha-MotoGP-Teams. Deren Unterstützung kennt keine Grenzen und ich möchte ihnen dafür danken", so Rossi.

Yamahas Team-Direktor Lin Jarvis zeigte sich ebenfalls zufrieden angesichts der Fortsetzung der Zusammenarbeit.  "Wir freuen uns sehr auf die nächsten zweieinhalb Jahre mit ihm und hoffen, dass Valentino Yamaha bis zu seinem Karriereende und darüber hinaus erhalten bleiben wird", sagte Jarvis.

Rossi fuhr erstmals von 2004 bis 2010 für das Yamaha-Werksteam und holte in dieser Zeit vier WM-Titel. 2011 und 2012 erlebte er zwei eher frustrierende Jahre bei Ducati, ehe er 2013 zu Yamaha zurückkehrte.

2015 hatte Rossi die Chance auf seinen zehnten WM-Titel verspielt, nachdem er nach Provokationen von Marc Marquez beim Rennen in Malaysia gegen dessen Honda getreten hatte und beim Finale in Valencia mit seiner Yamaha deswegen vom Ende des Feldes starten musste.

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