vergrößernverkleinern
Philipp Öttl
Philipp Öttl landet auf dem vierten Rang © Getty Images

Bei seinem ersten Start von der Pole rast Philipp Öttl in der Moto3 am Podest vorbei. Der Deutsche holt wichtige Punkte, Jonas Folgers Comeback in der Moto2 kommt zu spät.

Philipp Öttl hat bei seinem ersten Start von der Pole Position nur knapp das Podium verpasst.

Beim Großen Preis von Amerika in Austin/Texas musste sich der 19-Jährige aus Ainring in der Moto3 mit dem vierten Platz zufrieden geben, holte aber auch beim dritten Saisonrennen Punkte.

Öttls KTM-Markenkollege Romano Fenati (Italien) feierte auf dem Circuit of the Americas seinen ersten Sieg in diesem Jahr.Dahinter landeten Jorge Navarro (Spanien/Honda) und Brad Binder (Südafrika/KTM), der Öttl erst in der letzten Runde überholte.

"Die Punkte helfen uns sehr", sagte der neue WM-Achte Öttl (21 Punkte) bei Eurosport 2. "Zum Schluss war der Reifen recht fertig." Es sei nicht mehr möglich gewesen, den WM-Führenden Binder noch einmal anzugreifen: "Ich wollte es riskieren, aber mit dem Reifen ging es nicht mehr."

Im Qualifying am Samstag war Öttl völlig überraschend auf den ersten Startplatz gefahren.

Der Oberbayer wählte bei wechselnden Bedingungen die richtige Taktik und setzte seine Topzeit auf trockener Strecke. Für Öttl war es die erste Pole vor dem 56. Grand Prix.

Folgers Comeback kommt zu spät

Auch Jonas Folger verfehlte das Podium. Nach seinem dritten Platz vor zwei Wochen in Argentinien fuhr der 22-Jährige beim dritten Moto2-Rennen der Saison auf den fünften Platz.

Sandro Cortese (Berkheim), Teamkollege des Wahl-Spaniers aus Tordera, kam auf Rang zwölf, Folgers Mitbewohner Marcel Schrötter auf Rang zehn.

Auf dem Circuit of the Americas in Austin/Texas gewann der Spanier Alex Rins vor Sam Lowes aus Großbritannien und Weltmeister Johann Zarco aus Frankreich.Für Rins, der am gesamten Wochenende dominiert hatte, war es der elfte Grand-Prix-Sieg seiner Karriere.

Folger, im Qualifying als bester Deutscher Siebter, griff zwei Runden vor Schluss noch einmal an.

Der Oberbayer kassierte Simone Corsi (Italien) sowie Tom Lüthi (Schweiz), als Belohnung gab es elf statt neun WM-Punkte. Weiter geht es in zwei Wochen (24. April) in Jerez/Spanien.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel