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Stefan Bradl sieht seine Zukunft in der Superbike-WM
Stefan Bradl sieht seine Zukunft in der Superbike-WM © Getty Images

Stefan Bradl kehrt der MotoGP den Rücken und wechselt in die Superbike-WM. Der Moto2-Weltmeister von 2011 wird Teamkollege eines ehemaligen Moto-GP-Champions.

Der frühere Motorrad-Weltmeister Stefan Bradl verlässt nach fünf Jahren die MotoGP und wechselt in die Superbike-WM. Dies gab das Honda-Werksteam bekannt.

Bradl (26) fährt ab der kommenden in der Weltmeisterschaft für seriennahe Maschinen an der Seite des ehemaligen MotoGP-Champions Nicky Hayden (USA).

Bradl freut sich über neue Chance

"Das ist eine großartige Chance für mich. Ich freue mich auf die Herausforderung", sagte Bradl: "Ich bin sicher, dass wir zusammen Großes leisten können. Es wird natürlich eine ganz neue Erfahrung für mich, aber ich werde mich so schnell wie möglich hineinfinden. Ich bin supermotiviert vor dieser neuen Reise."

Bradl will nach schwierigen Jahren in der eher zweitklassigen Superbike-WM endlich wieder um Top-Platzierungen fahren.

Bradl, Moto2-Weltmeister von 2011, war nach seinem bislang einzigen Titelgewinn in die Königsklasse MotoGP aufgestiegen und drei Jahre für Honda gefahren.

Erfolg blieb aus

Seit dem Abschied nach der Saison 2014 fuhr der Bayer aber nicht mehr vorne mit. In der MotoGP stand Bradl einmal auf dem Podium, 2013 wurde er in Laguna Seca/USA Zweiter. In dieser Saison kam der Aprilia-Pilot viermal unter die Top 10.

Damit ist im kommenden Jahr Jonas Folger (Tordera/Spanien) einziger deutscher MotoGP-Fahrer. Der 22-Jährige wechselt aus der Moto2 zu Tech3-Yamaha.

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