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MotoGp of Germany - Free Practice
Jonas Folger geht von Platz fünf ins Rennen am Sachsenring © Getty Images

DerBayer zeigt beim Qualifying zum Heim-Rennen am Sachsenring eine starke Leistung. Folger startet soweit vorne wie noch nie in seiner bisherigen MotoGP-Karriere.

Jonas Folger hat bei seinem MotoGP-Debüt auf dem Sachsenring nach einer starken Vorstellung den fünften Startplatz erobert und steht damit so weit vorne wie nie zuvor in der Königsklasse.

Auf nassem Untergrund lag der 23-Jährige aus Mühldorf am Inn mit seiner Yamaha allerdings gut neun Zehntelsekunden hinter der Spitze. Für eine faustdicke Überraschung sorgte derweil Sandro Cortese (Berkheim/Suter) in der Moto2 mit Rang drei.

Die MotoGP-Pole für den Großen Preis von Deutschland am Sonntag (14.00 Uhr) holte Marc Marquez (Honda), der Weltmeister aus Spanien hat in Sachsen klassenübergreifend siebenmal nacheinander gewonnen. Neben dem Titelverteidiger stehen Danilo Petrucci (Italien/Ducati) sowie sein Teamkollege und Landsmann Dani Pedrosa. 

Leitet Cortese die Wende ein?

Folger war am vergangenen Wochenende beim Qualifying in Assen/Niederlande Sechster geworden, nun verbesserte der Oberbayer sein Top-Ergebnis pünktlich zum Heimrennen noch einmal. Die Chancen auf das erste Top-5-Resultat in der MotoGP sind damit gegeben.

Cortese, bislang letzter deutscher Sieger auf dem Sachsenring (2012/Moto3), schaffte bei regnerischen Verhältnissen vollkommen unerwartet den Sprung in die erste Reihe. Der frühere Moto3-Weltmeister fährt bislang eine sehr enttäuschende Saison. 

Schrötter kann gute Trainings-Leistung nicht bestätigen

Sein Teamkollege Marcel Schrötter (Vilgertshofen), am Freitag im Training noch äußerst schnell unterwegs, kam nur auf Position 13. Die Bestzeit setzte WM-Spitzenreiter Franco Morbidelli (Italien/Kalex).

Philipp Öttl (Ainring/KTM) gelang nach den zuletzt enttäuschenden Vorstellungen im Qualifying endlich wieder ein gutes Ergebnis.

Der 21-Jährige wurde in der Moto3 Siebter und steht damit in der dritten Reihe. Wildcard-Starter Tim Georgi (Berlin/KTM) musste sich mit dem 31. und letzten Rang begnügen. Die Pole holte Aron Canet (Spanien/Honda), Sieger von Assen.

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