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Weltmeister Sebastien Ogier fährt bei der legendären Rallye Monte Carlo souverän seinem ersten Sieg des Jahres entgegen. Der Volkswagen-Pilot aus Frankreich beendete die dritte Etappe des ersten WM-Laufs am Samstag als Spitzenreiter und geht mit 42,8 Sekunden Vorsprung auf Teamkollege Jari-Mati Latvala (Finnland) in die abschließenden drei Wertungsprüfungen am Sonntag. Rekordweltmeister Sebastien Loeb zeigte auch am dritten Tag seine Klasse, seine Siegchancen hatte der "Gaststarter" aber bereits durch einen Fahrfehler am Freitag eingebüßt.

Schnee und Eis sorgten auch am Samstagmorgen für schwierige Verhältnisse, Ogier reagierte darauf mit einer vorsichtigen Fahrt über den mit gut 50 Kilometern längsten Teilabschnitt. "Wir sind auf Nummer sicher gegangen, auf allen eisigen Stellen war ich sehr langsam unterwegs", sagte Ogier: "Ich musste nichts riskieren." Trotz eines Zeitverlusts auf Latvala von gut 40 Sekunden hielt Ogier eine beruhigende Führung, die er bis zum Abend verteidigte.

Loeb gibt bei der "Monte" nur ein kurzes Comeback in der WRC, in Zukunft will er sich weiter auf die Tourenwagen-WM konzentrieren. Doch auch am Samstag zeigte der neunmalige Weltmeister, dass er aus dem Stand zu den besten Fahrern im Feld gehört. Bereits vier Prüfungs-Bestzeiten hatte der 40-Jährige am Abend auf dem Konto und damit zwei mehr als Ogier, in der Gesamtwertung spielt Loeb dennoch keine Rolle mehr. Im Citroen DS3 hatte er am Freitag durch einen selbst verschuldeten Schaden an der linken Hinterradaufhängung abbrechen müssen und die obligatorische zehnminütige Zeitstrafe erhalten.

Auch der frühere Formel-1-Pilot Robert Kubica zeigt mit insgesamt bereits vier Siegen aus den ersten elf Prüfungen seine Klasse am Steuer, doch der Pole leistete sich auch die beinahe schon gewohnten Aussetzer. Bereits am Donnerstag hatte Kubica durch einen Ausritt viel Zeit verloren, anschließend musste er die Etappe mit Elektronik-Problemen abbrechen. Auch der 30-Jährige durfte nur mit zehnminütiger Strafe wieder an den Start gehen.

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