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Sebastian Loeb bei der Rallye Monte Carlo
Sebastian Loeb liegt bei der Rallye Monte Carlo knapp vorne © Getty Images

Rekordweltmeister Sebastien Loeb und Titelverteidiger Sebastien Ogier liefern sich am zweiten Tag der Rallye Monte Carlo ein Privat-Duell um den ersten Saisonsieg in der Königsklasse.

"Gaststarter" Loeb liegt im Citroen DS3 nach fünf von insgesamt 15 Wertungsprüfungen nur noch drei Sekunden vor seinem französischen Landsmann und verlor im Laufe des Freitags damit bereits zehn Sekunden seines Vorsprungs.

Dritter ist Ogiers Volkswagen-Teamkollege Jari-Matti Latvala (Finnland) mit bereits 1: 10 Minuten Rückstand.

Der 40-jährige Loeb war am Freitagmorgen mit 13 Sekunden Vorsprung auf Ogier gestartet und baute den Abstand auf der ersten Prüfung des Tages zunächst auf fast 30 Sekunden aus.

Der fünfte Teilabschnitt sorgte dann jedoch für neue Spannung, nachdem Loeb auf rutschigem Untergrund viel Zeit verlor.

Bis Freitagnachmittag standen noch drei weitere Prüfungen auf dem Programm.

"Manchmal muss man hier wirklich kämpfen", sagte der neunmalige Weltmeister: "Es ist sehr, sehr schlammig und wir müssen ziemlich viel Risiko eingehen."

Loeb, der es zu 78 Siegen in der Rallye-Weltmeisterschaft gebracht hat, gibt bei der "Monte" nur ein kurzes Comeback in der WRC. In Zukunft will er sich weiter auf die Tourenwagen-WM konzentrieren.

Der frühere Formel-1-Pilot Robert Kubica überzeugte derweil mit Bestzeiten auf der vierten und fünften Prüfung.

Der Pole hatte allerdings bereits am Donnerstag zunächst durch einen Ausritt Zeit verloren und die Etappe anschließend mit Elektronik-Problemen abbrechen müssen. Kubica startete am Freitag mit einer zehnminütigen Zeitstrafe neu.

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