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Mads Östberg legte im Shakedown seinen Citroen DS3 aufs Dach
Mads Östberg legte im Shakedown seinen Citroen DS3 aufs Dach © Citroen

Ein Missverständnis wirft Mads Östberg im Shakedown aus der Bahn: Der Überschlag endet glimpflich, sein Citroen DS3 ist wieder repariert

Citroen-Werksfahrer Mads Östberg hatte in dieser Saison noch nicht viel Glück und auch im Shakedown zur Rallye Portugal wäre das Wochenende im schlimmsten Fall schon vorzeitig vorbei gewesen. Als der Norweger dieses letzte Freie Training vor dem eigentlichen Start der Rallye in Angriff nahm, überschlug sich der DS3 WRC. Der Wagen, der in Portugal in einer neuen Lackierung erstrahlt, wurde dabei nicht zu stark beschädigt.

Östberg machte sich sofort auf den Weg zurück in den knapp 40 Kilometer entfernten Service-Park nach Matosinhos. "Ich kam von der Linie ab, traf eine Böschung und rollte über die Straße. Wir blieben dann auf der Seite liegen", schildert Östberg bei 'WRC.com'. "Es war ein heftiger Crash, aber es gab keinen Aufprall. Zuschauer haben das Auto wieder auf die Räder gestellt. Wir wechselten einen beschädigten Reifen und fuhren zurück ins Service."

Nach einer Reparatur konnte Östberg sogar wieder zur Shakedown-Strecke fahren. War dieser Unfall ein "gutes Omen"? Im vergangenen Jahr hatte Thierry Neuville in Deutschland einen schweren Unfall und holte anschließend seinen ersten Sieg. Portugal hat für Östberg einen bitteren Beigeschmack, denn 2012 gewann er hier, weil Mikko Hirvonens Citroen disqualifiziert wurde. Einen Sieg aus eigener Kraft hat Östberg noch nicht geschafft.

Fehler wie im Shakedown dürfen nicht passieren, wenn es der Norweger wie sein Teamkollege Kris Meeke auf die Siegerstraße schaffen will. "Es gab im Auto ein Missverständnis. Ich glaube, ich habe die falsche Ansage gehört, aber ich bin mir nicht sicher," rätselt Östberg über die Ursache des Crashs. Da die Rallye Portugal zum ersten Mal seit 2001 wieder im Hinterland von Porto ausgetragen wird, mussten alle Crews einen neuen Aufschrieb erstellen.

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