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Den Autos bleibt die zweite Fahrt durch "Ponte de Lima" erspart
Den Autos bleibt die zweite Fahrt durch "Ponte de Lima" erspart © Volkswagen

Die fünfte Prüfung der Rallye Portugal wird nach 33 Fahrzeugen gestoppt. Eine trockene Böschung entzündet sich und muss gelöscht werden.

Waldbrände sorgen für die Absage der fünften Wertungsprüfung bei der Rallye Portugal. Am Vormittag wurde die WP "Ponte de Lima" ausgetragen, doch von den Hügeln der Umgebung waren die schwarzen Rauchschwaden zu sehen. Auslöser der Brände war offenbar ein Vorausfahrzeug, das Feuer gefangen hat.

Die Vormittagsprüfung wurde nach 33 Autos gestoppt, da die Böschung immer stärker zu brennen begonnen hatte. In dieser Gegend Portugals, etwas nördlich der Stadt Porto, fiel in den vergangenen Wochen kaum Regen. Der Boden und die Gräser sind ausgetrocknet, wodurch das Feuer begünstigt wurde.

Aus sportlicher Sicht sind die Schotter-Straßen deshalb sehr weich und sandig. Die Autos wirbeln auch viel Staub auf, der sich lange in der Luft hält und die Sicht für die nachfolgenden Fahrer behindert.

Aufgrund der Absage ist die Mittagspause länger, die Co-Piloten passen ihren Routenplan an, denn nun geht es vom Service-Park in Matosinhos direkt zur sechsten WP. "Caminha 2" ist für 15:35 Uhr Ortszeit (16:35 Uhr MESZ) angesetzt.

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