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Ponuts Tidemand ist auf Kurs zu einem Podestplatz in der WRC2-Klasse
Ponuts Tidemand ist auf Kurs zu einem Podestplatz in der WRC2-Klasse © Skoda Auto

Ponuts Tidemand Dritter, Esapekka Lappi Fünfter in der WRC-2-Klasse der Rallye Portugal - Motorsportchef Hrabanek: "Echte Härteprüfung für den neuen Fabia R5"

Der neue Skoda Fabia R5 ist vor Zehntausenden Zuschauern gut in seine Premiere in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) gestartet. Nach den ersten beiden Tagen der Rallye Portugal liegen beide High-Tech-Allradler aus Tschechien unter den besten Fünf der WRC-2-Kategorie und führen die Liste der R5-Fahrzeuge an. Der drittplatzierte Pontus Tidemand und Esapekka Lappi auf Position fünf gehen mit Podestchancen in die beiden Finaltage.

"Wie erwartet ist die Rallye Portugal für unseren neuen Fabia R5 eine echte Härteprüfung. Bisher gehen das Auto und das Skoda-Team gut mit der neuen Herausforderung um", sagt Skoda Motorsport-Direktor Michal Hrabanek. Sein Team kehrt bei der Rallye Portugal nach über zwei Jahren in die FIA Rallye-Weltmeisterschaft zurück.

Tidemand liegt mit 43,4 Sekunden Rückstand auf WRC-2-Spitzenreiter und Dakar-Sieger Nasser Al-Attiyah auf Platz drei. Auf Position fünf folgt nach den ersten 104 Prüfungs-Kilometern Europameister Lappi. Da am Freitag die Prüfung "Ponte de Lima 2" wegen eines nahen Waldbrandes abgesagt werden musste, ist bislang nicht einmal ein Drittel der Gesamtdistanz absolviert.

Am Samstag und Sonntag stehen noch einmal 220 Kilometer auf dem Rallye-Plan. "Wir haben einen guten Rhythmus gefunden und uns schnell auf das neue Auto eingestellt. Es macht in jedem Fall Riesenspaß, mit dem neuen Fabia R5 zu fahren", kommentiert Tidemand. Der von Skoda Motorsport neu verpflichtete Pilot und sein Copilot Emil Axelsson blicken zweifellos auf die stressigste Anreise aller Teams zum WM-Lauf zurück.

Am vergangenen Sonntag hatte das Duo im Skoda Fabia Super 2000 mit Platz zwei in Neukaledonien seine Führung in der Asien-Pazifik-Rallye-Meisterschaft (APRC) verteidigt. Fast 18.000 Kilometer entfernt zeigte Tidemand auf den harten Schotterstrecken der Rallye Portugal rund um Porto am Donnerstag und Freitag eine konzentrierte Leistung.

Das galt auch für Lappi und Janne Ferm, die sich sieben Monate nach ihrem Titelgewinn in der Europameisterschaft ebenfalls erstmals bei einer Rallye im neuen Fabia R5 präsentieren. "Ich bin zufrieden, wir sind nach der Pause wieder im Rallye-Rhythmus angekommen. Die Rallye ist noch sehr lang, hier kommt es auch darauf an, mit Köpfchen zu fahren. Die Atmosphäre an der Strecke ist einfach genial", sagt Lappi.

Am Donnerstagabend hatten 25.000 Zuschauer bei der ersten Wertungsprüfung "Lousada" für echte Stadionatmosphäre gesorgt. Auch am Freitag säumten Zehntausende Zuschauer die Pisten und jubelten den fast 100 Piloten beim WM-Lauf zu.

Insgesamt vier Mal schaffte es ein Skoda Fabia R5 unter die besten drei der ersten sechs Wertungsprüfungen in der WRC-2-Kategorie. Tidemand fuhr in den Wertungsprüfungen eins (Dritter) und zwei (Zweiter) aufs virtuelle Podest, Lappi dann in den Abschnitten drei und vier (jeweils Zweiter).

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