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Technische Probleme verhinderten in Italien einen Podestplatz von Ott Tänak
Technische Probleme verhinderten in Italien einen Podestplatz von Ott Tänak © xpbimages.com

Ott Tänak attestiert dem überarbeiteten Ford Fiesta RS WRC eine gute Basis - Die Rallye Polen soll der nächste Schritt bei der Verbesserung der Performance sein

Seit der Rallye Portugal ist der von M-Sport überarbeitete Ford Fiesta RS WRC nun im Einsatz, doch aus eigener Kraft konnte die britische Rallye-Schmiede die Spitze noch nicht herausfordern. Nach vielen Problemen gab es für Elfyn Evans in Portugal nichts zu holen, zuletzt in Italien erbte der Waliser den vierten Platz, nachdem es viele Ausfälle gab. Tänak brachte den Fiesta in Portugal als Fünfter ins Ziel, war aber weit von der Spitze entfernt.

Zuletzt waren beim Esten auf Sardinien positive Ansätze zu erkennen. Tänak stellte eine Prüfungsbestzeit auf und war auf Kurs zu einem Podestplatz, bis ihn Getriebeprobleme zurückwarfen. "In Portugal bin ich auf Sicherheit gefahren und in Sardinien habe ich etwas mehr gepusht, um die Basisabstimmung zu überprüfen", blickt Tänak bei 'WRC.com' zurück. Für den 27-Jährigen geht es auch um die Zukunft.

Es ist weiterhin offen, wer im nächsten Jahr für M-Sport fahren wird. Da Teambesitzer Malcolm Wilson große Stücke auf Evans hält, gilt sein Verbleib als sehr wahrscheinlich. Trotzdem müssen beide Fahrer in der zweiten Saisonhälfte Ergebnisse zeigen. Anfang Juli findet der schnelle Schotter-Lauf in Polen statt. Tänak hofft, dass er dort den nächsten Performance-Schritt machen kann und eine Chance auf das Podest hat.

"Mir gefallen die Prüfungen in Polen sehr gut", sagt Tänak über die nächste Rallye. "Dort möchte ich es richtig versuchen, aber wir müssen abwarten, welche Ergebnisse möglich sind. Wir haben gesehen, dass es die Startposition sehr schwierig machen kann. Die Straßen können in Polen auch sehr weich sein. Vielleicht ist das nicht so gut für uns, aber wir versuchen unser Bestes." In der WM ist Tänak nach sechs Rallyes Elfter. Demnach hat er eine gute Startposition.

M-Sport-Boss Wilson ließ sich beim Debüt des überarbeiteten Fiesta zu der Meinung hinreißen, dass ein Topfahrer mit dem Fiesta um Siege kämpfen könnte. Diese Performance ist das Auto bisher noch schuldig geblieben. Tänak sieht aber Potenzial: "Das Auto fühlte sich in Portugal beim Handling viel besser an und ich bin im Cockpit viel relaxter. Natürlich müssen wir noch arbeiten, damit wir Volkswagen schlagen können, aber ich denke, wir haben eine gute Basis."

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