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Der alte und neue Weltmeister Sebastien Ogier verspielt in Katalonien mit einem Crash seinen sicher geglaubten Sieg. Ein Norweger triumphiert zum ersten Mal.

Der alte und neue Weltmeister Sebastien Ogier hat auf der 23. und letzten Wertungsprüfung seinen dritten Sieg in Folge bei der Rallye Katalonien verspielt und damit dem Norweger Andreas Mikkelsen den ersten Triumph in einem WM-Lauf beschert.

Der bis dahin souverän führende Ogier fuhr am Sonntag bei Kilometer 8,3 mit seinem VW Polo-R in einer schnellen Linkskurve in eine Metallabsperrung und konnte das Rennen nicht beenden.

Damit ging der Sieg an Mikkelsen, der sich bedingt über seinen überraschenden Erfolg freuen konnte.

"So wollte ich wirklich nicht zu meinem ersten Sieg kommen. Das ist nicht real. Auf dem Kies hatten wir Probleme, aber auf Asphalt haben wir höllisch Gas gegeben", sagte der Skandinavier, der vor dem letzten Teilstück als Zweiter praktisch aussichtslos 50,9 Sekunden hinter Ogier gelegen hatte.

Am Ende der 23 Wertungsprüfungen hatte Mikkelsen bei einer Gesamtzeit von 3:21:04,8 Stunden einen Vorsprung von gerade einmal 3,1 Sekunden auf den Finnen Jari-Matti Latvala, der damit für einen VW-Doppelsieg sorgte.

Auf Rang drei fuhr der Spanier Dani Sordo im Hyundai i20, sein Rückstand auf den Sieger betrug 21,2 Sekunden.

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