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Die Olympischen Spiele in Rio könnten extrem teuer werden
Die Olympischen Spiele in Rio könnten extrem teuer werden © imago

Olympiasieger und Sportökonom Wolfgang Maennig hat die am Montag vorgestellten Konzepte der Städte Berlin und Hamburg für die Olympia-Bewerbung 2024 oder 2028 gelobt.

Man habe den Eindruck, "dass das Konzepte sein sollen, die den Städten dienen", sagte der Gutachter im SID-Interview und wagte eine positive Prognose: "Egal, ob sich Hamburg oder Berlin bewirbt: Deutschland ist der ganz klare Favorit."

Der Hauptgrund dafür sei, dass es hierzulande seit den Sommerspielen 1972 in München kein Olympia mehr gegeben habe. "Das ist es, was wir dem IOC und der olympischen Familie klarmachen müssen: Deutschland ist dran", sagte der Ruder-Olympiasieger von 1988.

Diese Erkenntnis müssten die Verantwortlichen aber auch in der eigenen Bevölkerung stärken, meinte Maennig. Dafür sei es hinderlich, ständig den wirtschaftlichen Gewinn eines solchen Großevents zu hinterfragen.

"Wir werden unsere Städte noch bekannter machen, wir werden noch beliebter sein als vorher. Das sollte eigentlich schon reichen", sagte der Sportökonom: "Wir sollten Abstand davon nehmen, dass wir glauben, dass wir damit Geld verdienen oder damit Beschäftigung erzielen."

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