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Alfons Hörmann ist seit Dezember 2013 Präsident des DSOB
Alfons Hörmann ist seit Dezember 2013 Präsident des DSOB © imago

Alfons Hörmann rechnet Berlin und Hamburg hinsichtlich einer möglichen Bewerbung für die Olympischen Spiele 2024 oder 2028 gute Chancen aus.

"Ich bin zuversichtlich, dass das, was die beiden Städte konzipiert und vorbereitet haben, weitgehend oder im Idealfall sogar genau dem entspricht, was für die Zukunft notwendig ist", erklärte der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) am Rande des Camp Beckenbauer in Kitzbühel.

"Deutschland steht für Stabilität, Beständigkeit und Zuverlässigkeit. Das eine oder andere deutsche Konzept kann bei Themen wie beispielsweise Nachhaltigkeit ein bewusster Kontrast zu dem sein, was zulezt bei der einen oder anderen Veranstaltung zu sehen war. Das ist ein Punkt, der für eine deutsche Bewerbung spricht", so Hörmann.

Mit Blick auf die enormen Kosten der diesjährigen Winterspiele in Sotschi, die sich auf fast 50 Milliarden Euro belaufen haben sollen, sagte Hörmann: "Alles was bis heute erkennbar ist, deutet darauf hin, dass es zu nennenswerten Korrekturen kommt."

Auch die geplante Bewerbung des DFB für die Ausrichtung der Fußball-EM 2024 erachtet Hörmann nicht als Hindernis. "In den Gesprächen mit Wolfgang Niersbach (DFB-Präsident, Anm. d. Red.) sind wir zu dem Fazit gekommen, dass sich die beiden Veranstaltungen in keiner Weise ausschließen, sondern dass es durchaus denkbar wäre, ein solches Super-Sportjahr zu organisieren", sagte der 53-Jährige.

Berlin und Hamburg hatten am Montag ihre Konzepte eingereicht und somit offiziell ihren Hut für eine Olympia-Bewerbung 2024 oder 2028 in den Ring geworfen.

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