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Im Berliner Olympiastadion feiert 2015 das Männer-Finale der Champions League statt

Einen Tag nach dem Beschluss des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), sich in jedem Fall mit Berlin oder Hamburg für die Sommerspiele 2024 bewerben zu wollen, formieren sich die Olympia-Gegner.

"Der DOSB zeigt sich lernunfähig und ignorant", teilte das Bündnis NOlympia Berlin mit: "Berlin braucht vieles, aber keine Ausrichtung Olympischer Spiele. DOSB und Senat stehen schon jetzt ohne Kleider da. Der Kaiser ist nackt!"

Der DOSB hatte am Dienstag den Fahrplan seiner Bewerbungsbemühungen vorgestellt.

Demnach wird am 21. März über die Kür der Stadt entschieden, anschließend sollen dort die Bürger befragt werden.

"Das Versprechen, erst die Bürger ernsthaft zu befragen und die Kritiker anzuhören erweisen sich erwartungsgemäß als geplatzte Seifenblase", heißt es in der NOlympia-Presseerklärung: "Jetzt erst recht! Wir werden laut, bunt und entschlossen, gemeinsam mit den Berlinerinnen und Berlinern unser Ziel verfolgen, die Stadt vor olympischer Verschwendung zu bewahren und Widerstand leisten. Volksport statt Olympia."

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