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Finden im Berliner Olympiastadion Olympische Spiele statt?

Unter dem Motto "Wir wollen spielen" startet Berlin am Montag seine erste Kampagne für Olympische Spiele 2024 in der Hauptstadt.

Im Duell mit Hamburg um den Zuschlag für eine Bewerbung durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) setzt Berlin voll auf den Hauptstadtbonus. Die Spiele 2024 wollen die Berliner "Berlympics" nennen.

"Die Kampagne trägt eine Berliner Handschrift und will verdeutlichen, dass die 'Berlympics' ganz besondere Spiele sein werden, die für unsere Stadt durchweg positive Auswirkungen haben", hieß es. Eine Fotokampagne, bei der "normale" Bürger als Olympiasportler in Szene gesetzt werden, ist eine Kernelement der ersten großen Werbe-Maßnahme.

Die Kampagne soll zunächst in den Social Media starten. Ab Mitte November würden dann nach Angaben des "berlympic e.V.", einem privaten Bündnis von rund 30 Unternehmen und 70 Privatpersonen, das hinter der Initiative steht, immer mehr Medien in der Hauptstadt zugeschaltet.

Der DOSB hatte sich Anfang der Woche grundsätzlich dazu entschlossen, sich um Olympische Spiele 2024 und im Falle eines Scheiterns vier Jahre später erneut mit Berlin oder Hamburg zu bewerben. Die Entscheidung über die deutsche Bewerberstadt fällt auf einer außerordentlichen DOSB-Mitgliederversammlung am 21. März 2015.

Im Anschluss wird es in der Sieger-Stadt einen Bürgerentscheid geben. Nur bei einem positiven Votum soll die Bewerbung beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) eingereicht werden. Bis Ende 2015 muss der DOSB seinen Antrag auf den Status einer Kandidaten-Stadt beim IOC stellen. Die Spiele 2024 werden am 15. September 2017 durch die IOC-Mitglieder vergeben.

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