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Alfons Hörmann ist seit Anfang Dezember 2013 Präsident des DOSB
Alfons Hörmann ist seit Dezember 2013 Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes © getty

DOSB-Präsident Alfons Hörmann fordert mit Blick auf die deutsche Olympiabewerbung für die Spiele 2024 oder 2028 eine Siegermentalität bei den Bewerberstädten Berlin und Hamburg.

"Sport-Deutschland braucht und will die Spiele. Wir müssen uns in der geistigen Einstellung in Richtung gewinnen aufmachen", sagte Hörmann beim Neujahrsempfang des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) am Montag in Frankfurt/Main.

Vor der Bestimmung der Bewerberstadt am 21. März in Frankfurt/Main sieht Hörmann, der sich mit seinen Präsidiumskollegen bis Dienstag bei einer Klausur in der hessischen Metropole berät, beide Städte in einer guten Ausgangsposition.

"Mein Kompliment gilt den beiden Städten. Wir haben die hervorragende Konstellation, mit zwei schlagkräftigen Bewerbern ins Rennen zu gehen", äußerte der DOSB-Boss: "Was derzeit in den Städten passiert, ist das Warmlaufen für die internationale Ebene. Es gilt, Kampagnenfähigkeit zu zeigen."

Bei der Bewertung des Urteils im Fall "Claudia Pechstein" hat sich der DOSB Rat von außerhalb geholt. "Die Causa Pechstein ist vielschichtig und schwierig. Deshalb haben wir Experten um ihre Hilfe gebeten", sagte Hörmann: "Wir hoffen, dass wir wenigstens aus medizinischer Sicht in zwei bis drei Wochen eine Bewertung haben. Juristisch wird uns das Thema sicher noch lange beschäftigen."

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