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Michael Vesper ist Vorsitzender des DOSB-Vorstands
Michael Vesper ist zuversichtlich © Getty Images

Die Begeisterung steigt, die Kritik wird leiser: Michael Vesper, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), glaubt mittlerweile "an eine deutliche Mehrheit der Olympiabefürworter" in den deutschen Bewerberstädten Berlin und Hamburg.

"Das sieht man von Tag zu Tag, von Woche zu Woche. Die Stimmung in beiden Städten wird immer besser", sagte Vesper am Samstag beim 45. Ball des Sports in Wiesbaden.

Berlin und Hamburg peilen eine Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele 2024 an.

Eine Vorentscheidung zugunsten einer Stadt könnte die Forsa-Umfrage Ende Februar bringen.

"Da werden wir verlässliche Zahlen bekommen und sehen, wie die jeweilige Stadt dazu steht", sagte Vesper, der nochmals verdeutlichte: "Beide Städte können es."

Die endgültige Entscheidung über den deutschen Bewerber fällt auf der außerordentlichen DOSB-Mitgliederversammlung am 21. März 2015 in der Frankfurter Paulskirche.

Fünf Tage zuvor gibt das DOSB-Präsidium eine Empfehlung an die Mitglieder ab, die auch öffentlich gemacht wird.

Im Herbst 2015 muss der DOSB seine Bereitschaft, Olympische Spiele 2024 ausrichten zu wollen, beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) hinterlegen.

Bis spätestens 8. Januar 2016 müssen Bewerbungsunterlagen und eine Finanz-Garantieerklärung beim IOC eingereicht werden. Die Spiele werden 2017 vergeben.

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