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Auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 2024 läuft in Hamburg nicht alles wie geplant
Berlin und Hamburg wollen die Olympischen Spiele ausrichten © Getty Images

Das Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) gibt am 16. März in Frankfurt/Main seine Empfehlung für den deutschen Kandidaten zur Ausrichtung der Olympischen Spiele 2024 oder 2028 bekannt. Die Empfehlung gilt als Entscheidung, Hamburg und Berlin sind im Rennen.

Zuvor bereitet das Präsidium des DOSB auf seiner Sitzung am 9. /10. März das Treffen mit Mitgliedern der Sportfamilie sowie mit Vertretern aus Politik und Gesellschaft vor. Im Anschluss (10. März, 15.45 Uhr) gibt es im Haus des Deutschen Sports in Neu-Isenburg eine Pressekonferenz.

Der 16. März kann als Tag der Entscheidung gelten. Das DOSB-Präsidium trifft sich vormittags (10.00 bis 14.00 Uhr) in Frankfurt/Main, um erneut zu beraten. Die Bewerberstädte Hamburg und Berlin können sich noch einmal präsentieren.

Ab 15.00 Uhr will das Präsidium den Vorschlag für die Mitgliederversammlung ausarbeiten, ab 19.00 Uhr soll dieser im Raum Gold des Lindner-Hotels auf einer PK bekannt gegeben werden.

Am 21. März kommt es im Rahmen der außerordentlichen Mitgliederversammlung des DOSB in der Frankfurter Paulskirche (11. 00 bis 14.00 Uhr) zur Bekanntgabe der Entscheidung über die deutsche Bewerberstadt. Es ist davon auszugehen, dass die Versammlung dem Präsidiumsvorschlag folgt.

Nach Bekanntgabe des Kandidaten kommt es wahrscheinlich im September 2015 zur Bürgerbefragung, die die Kandidatur bei negativem Ergebnis kippen könnte. Bewerber müssen noch im September 2015 beim IOC eine Absichtserklärung hinterlegen.

Im Sommer 2017 entscheidet das Internationale Olympische Komitee (IOC), welche Stadt den Zuschlag erhält. Ihre Kandidatur angekündigt haben bisher Boston und Rom.

Als weitere Bewerber werden Paris, Durban/Südafrika, Istanbul, Doha/Katar und Baku/Aserbaidschan gehandelt.

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