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Peking richtete die Olympischen Sommerspiele 2008 aus
Peking richtete die Olympischen Sommerspiele 2008 aus © Getty Images

Pekings Bewerbung um die Austragung der Olympischen Winterspiele 2022 droht Gegenwind: Eine weltweite Vereinigung von 175 Pro-Tibet-Organisationen hat sich dagegen ausgesprochen, dass die chinesische Hauptstadt die Spiele austragen soll.

Nach Ansicht der Tibeter habe sich der Umgang mit den Menschenrechten in der Volksrepublik seit den Sommerspielen 2008 in Peking entgegen anderslautender Versprechungen nicht gebessert. Dies berichtet der Branchendienst insidethegames.

In einem am Donnerstag veröffentlichten Report ("Wettlauf um die Wahrung der Menschenrechte verloren: Peking und die Olympischen Spiele") kritisieren die Tibeter insbesondere Chinas Staatspräsident Xi Jinping (seit 2012 im Amt), unter dem sich die Lage der Menschenrechte sogar verschlechtert haben soll.

Am kommenden Dienstag steht ein Besuch der Evaluierungskommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in China an. Pekings einziger Mitstreiter um die Austragung der Spiele ist Almaty (Kasachstan). Die Entscheidung verkündet das IOC auf der 127. Sitzung am 31. Juli 2015 in Kuala Lumpur/Malaysia.

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