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Hamburg bewirbt sich um Olympia 2024
Alfons Hörmann, Olaf Scholz,Thomas de Maiziere und Nikolas Hill (v.l.) bei einem Treffen in Hamburg © Getty Images

Die deutschen Olympia-Macher haben am Montag die heiße Phase der Bewerbung um die Spiele 2024 in Hamburg eingeläutet.

Mit Bundesinnenminister Thomas de Maiziere, Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz und DOSB-Präsident Alfons Hörmann kamen die Gesellschafter der Olympia-Bewerbungsgesellschaft zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen und gaben damit offiziell den Startschuss im Rennen um die Sommerspiele 2024.

"Wir wollen, dass es diesmal klappt", sagte de Maiziere: "Die Bewerbung ist transparent, nachhaltig und ein Abschied vom Gigantismus." Der Bund beteiligt sich erstmals an einer Olympia-Bewerbungsgesellschaft.

"Das ist ein starkes Zeichen", sagte der CDU-Politiker, der aber auch warnte: "Ein guter Start ist noch kein guter Zieleinlauf."

DOSB-Chef Hörmann, der am Montag einstimmig zum Vorsitzenden der Gesellschaft gewählt wurde, bezeichnete die Olympia-Bewerbung als "wichtigstes Projekt des deutschen Sports seit der Wiedervereinigung. Wir sind davon überzeugt, dass dieses Konzept gute Siegchancen hat, und werden ab dem heutigen Tag mit noch mehr Rückenwind daran arbeiten".

Hamburgs Bürgermeister Scholz bewertete die Zusammenkunft unweit des möglichen Olympia-Geländes am Kleinen Grasbrook als positiv.

"Wir haben ein Konzept, das die Welt begeistern kann. Wir sind voller Optimismus zusammengekommen und werden daran arbeiten, dass die Bewerbung erfolgreich wird", sagte der SPD-Politiker.

Es sei etwas "Besonderes, dass hier mitten in der Stadt Olympische Spiele durchgeführt werden können. Ich glaube, das wird man an keiner anderen Stelle der Welt so ähnlich finden".

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